Teil eines Werkes 
29.-32. Bändchen (1849)
Entstehung
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zum Trotz ſchonen, um ſeine Ediete ohne Widerſpruch einregiſtriren zu laſſen. Der Generalanwalt kann ein ſehr nützliches oder ſehr gefährliches Werkzeng ſein.

Wollt Ihr Generalanwalt werden, Vanel? fragte plötzlich Colbert, ſeinen Blick und ſeine Stimme mildernd.

Ich! rief Vanel.Ich habe die Ehre gehabt, Euch vorzuſtellen, daß meiner Kaſſe hiezu wenigſtens eilfmal hunderttauſend Livres ſehlen.

Ihr entlehnt dieſe Summe von Euren Freunden.

Ich habe keine Freunde, welche reicher ſind als ich.¹

Ein ehrlicher Mann!

Wenn alle Welt dächte wie Ihr, Monſeigneur!

Ich denke ſo, das genügt, im Nothfall werde ich mich für Euch verbürgen..

Beachtet das Sprüchwort Monſeigneur!

Welches?

Wer bürgt, bezahlt.

Daran iſt nichts gelegen.

Vanel erhob ſich ganz bewegt bei dieſem Aner⸗ bieten, das ihm ſo plötzlich, ſo unvermuthet von einem Manne gemacht wurde, den auch die Frivolſten mit ern⸗ ſten Augen anſchauten.

Spottet meiner nicht, Monſeigneur, ſagte er.

Machen wir die Sache raſch ab, Herr Vanel. Ihr ſagt, Herr Gourville habe mit Euch von der Stelle von Herrn Fouquet geſprochen.

Herr Peliſſon auch. Officiell, oder aus freien Stücken?

Folgendes ſind ihre Worte: Dieſe Leute vom Par⸗

lament ſind ehrgeizig und reich; ſie ſollten zuſammen⸗

ſtehen, um Herrn Fouquet, ihrem Beſchützer, ihrem Licht

zwei bis drei Millionen zu geben. Und was habt Ihr geſagt?

Ich habe geſagt, ich würde für meinen Theil zehn⸗

tauſend Livres beiſteuern, wenn es ſein müßte.

Ohl Ihr liebt alſo Herrn Fonquet! rief Colbert

mit einem Blicke voll Haß⸗

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