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„Meine ganze Habe.“
„Was wollt Ihr damit ſagen?“
„Drei bis viermal hunderttauſend Livres.“
„Und die Stelle iſt werth?“
„Anderthalb Millionen auf das Geringſte ange⸗ ſchlagen. Ich kenne Leute, welche eine Million und ſiebenmal hundertauſend Livres dafür geboten haben, ohne Herrn Fouquet zum Verkauf zu beſtimmen. Wenn nun Herrn Fouquet zufällig verkaufen wollte, was ich nicht glaube, trotz deſſen, was man mir ſagt.. ℳ
„Ahl man ſagt Euch etwas; wer dies?“
„Herr von Gourville,. Herr Peliſſon und An⸗ dere.“
„Nun, wenn Herr Fouquet verkaufen wollte?“
„Ich wäre nicht im Stande, zu kaufen, in Betracht, daß Herr Fouquet nur verkaufen würde, um friſches Geld zu bekommen, und Niemand hat anderthalb Millionen auf ein Brett zu werfen.“
Colbert unterbrach den Rath bei dieſer Stelle durch eine gebieteriſche Pantomime. Er hatte wieder ange⸗ fangen, nachzudenken.
Als er die ernſte Haltung des Gebieters ſah, als er wahrnahm, mit welcher Beharrlichkeit er das Geſpräch ſich nur um dieſen Gegenſtand drehen ließ, wartete Herr Vanel auf die Löſung, ohne ſie herauszufordern.
„Erklärt mir doch die Vorrechte der Stelle des Generalanwalts,“ ſagte Colbert.
„Das Recht, jeden franzöſiſchen Unterthanen, der nicht Prinz von Geblüt iſt, in Anklageſtand zu ſetzen; das Recht der Nichtigkeitserklärung jeder Anklage, die gegen irgend einen Franzoſen, der nicht König oder Prinz von Geblüt, gerichtet iſt. Ein Generalanwalt iſt der rechte Arm des Koͤnigs, um einen Schuldigen zu ſchlagen; es iſt auch ſein Arm, um die Fackel der Ge⸗ rechtigkeit auszulöſchen. Herr Fouquet wird ſich auch gegen den König ſelbſt halten, indem er die Parlamente aufwiegelt; ſo wird der König Herrn Fouquet Allen


