Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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„Nicht wahr, Ihr habt das geglaubt?“ verſetzte d'Artagnan.

„Das heißt,“ erwiederte Valot,„ich habe es nicht nur geglaubt, ſondern ich würde ſogar noch zu dieſer Stunde darauf ſchwören.“

„Nun wohl, mein lieber Doctor, Ihr habt das geträumt.“

„Ich habe getraͤumt?“.

„Die Wunde von Herrn von Guiche, Traum! die Kugel, Traum! Glaubt mir auch, ſprecht nicht mehr davon.“

„Gut geſagt,“ rief der König.„Der Rath, den Euch d'Artagnan gibt, iſt gut. Sprecht mit Niemand mehr von Eurem Traume, Herr Valot, und Ihr werdet es nicht bereuen, ſo wahr ich ein Edelmann bin. Guten Abend, meine Herren. Ohl es iſt eine traurige Sache um einen Anſtand auf Wildſchwein!“

„Eine traurige Sache um einen Anſtand auf Wild⸗ ſchwein!“ wiederholte d'Artagnan mit voller Stimme.

Und er wiederholte dieſes Wort durch alle Zim⸗ mer, durch die er kam, und verließ dann das Schloß mit Valot.

„Nun, da wir allein ſind,“ ſagte der König zu Saint⸗Aignan,„wie heißt der Gegner von Guiche?“

Saint⸗Aignan ſchaute den König an.

„Ohl zögere nicht,“ ſprach Ludwig,„Du weißt wohl, daß ich verzeihen muß.“

„Wardes,“ antwortete Saint⸗Aignan.

„Gut,“ ſagte der König.

Während er dann raſch in das anſtoßende Zimmer

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ging, fügte er bei:

„Verzeihen iſt nicht vergeſſen.“