Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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geſehen, Ihr habt die Tritte von zwei Menſchen erkannt, Ihr habt die einzelnen Umſtände eines Zweikampfes entdeckt. Nichts von dem Allem hat beſtanden; reine Täuſchung!“

„Ah!l ah!“ machte d“Artagnan abermals.

„So mit den Fußtritten des Pferdes, ſo mit den Anzeichen des Kampfes. Ein Kampf von Guiche gegen einen Keiler, nichts Anderes, nur währte der Kampf lange und war furchtbar, wie es ſcheint.“

„Ahl ah!“ fuhr d'Artagnan fort.

„Und wenn ich bedenke, daß ich einem ſolchen Irr⸗

thum einen Augenblick Glauben geſchenkt habe! Ihr

ſprachet aber mit ſo großer Sicherheit.“

„In der That, ich muß eine Blendung gehabt haben,“ ſagte d'Artagnan mit einer heiteren Laune, die

den König entzückte. „Ihr gebt es alſo zu?“ „Bei Gott! Sire, ob ich es zugebe!“ „So, daß Ihr die Sache nun anſeht?...“ „Ich ſehe ſie nun ganz anders an, als vor einer halben Stunde.“

„Und Ihr ſchreibt dieſe Verſchiedenheit in Eurer

Anſicht welchem Umſtande zu?“

„Einem ganz einfachen: vor einer halben Stunde kam ich vom Bois⸗Rochin zurück, wo ich, um mir zu leuchten, nur eine abſcheuliche Stalllaterne hatte.“

„Während zu dieſer Stunde?“

„Während ich zu dieſer Stunde alle Lichter Eures Cabinets habe und überdies die zwei Augen des Königs, welche leuchten wie Sonnen.“

Der König lachte und Saint⸗Aignan ebenfalls.

„Es iſt wie bei Herrn Valöt,“ ſagte d'Artagnan, das Wort dem König vom Munde nehmend; per hat ſich eingebildet, daß nicht nur Herr von Guiche von

einer Kugel verwundet worden, ſondern daß er ihm auch eine Kugel aus der Bruſt gezogen...“ 4 „Meiner Treue, ich geſtehe...“ ſtammelte⸗Valot.

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