Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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„Meine Herren,“ ſprach der König, vich laſſe Euch zurückrufen, um Euch zu ſagen, daß mich die Erklä⸗ rung von Herrn von Manicamp vollkommen befrie⸗ digt hat.“

D'Artagnan warf Valot einerſeits und Saint⸗ Aignan andererſeits einen Blick zu, welcher bedeutete:

„Nun, was ſagte ich Euch?“

Der Koͤnig zog Manicamp gegen die Thüre und ſagte leiſe zu ihm:

„Herr von Guiche pflege ſich, und er geneſe beſonders raſch, ich will mich beeilen, ihm im Namen aller Da⸗ men zu danken, hauptſächlich aber fange er nie wie⸗ der an.“

„Und müßte er hundertmal ſterben, er wird hun⸗ dertmal wiederanfangen, wenn es ſich um die Ehre Eurer Majeſtät handelt.“

Dies war unmittelbar. Doch wie geſagt, König Ludwig XIV. liebte den Weihrauch und war, wenn man ihn nur ſtreute, nicht ſehr anſpruchsvoll in Be⸗ ziehung auf die Qualität.

„Es iſt gut, es iſt gut,“ ſagte er, Manicamp ent⸗ laſſend,„ich werde Guiche ſelbſt beſuchen und ihn zur Vernunft bringen.“

Manicamp ging rückwärts ſchreitend hinaus. „Da wandte ſich der König gegen die drei Zuſchauer dieſer Scene um und ſprach:

„Herr d'Artagnan?“

„Sire.“

„Sagt mir doch, wie es kommt, daß Ihr ſo trübe geſehen, Ihr, der Ihr ſonſt ſo gute Augen habt?“

„Ich ſehe trübe, Sire?“

„Allerdings.“

„Das muß ſicherlich ſo ſein, da es Euee Majeſtät ſagt. Doch worin trübe, wenn es Euch beliebt?⸗.

8 Beziehung auf das Ereigniß in Bois⸗Rochin.“

1,. ah!“

„Gewiß: Ihr habt die Spuren von zwei Pferden