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und in Herrn von Guiche finde ich einen Paladin gang nach meinem Geſchmack; Ihr werdet es ihm bezeigen, nicht wahr?“
„Sire, Eure Majeſtät verzeiht mir alſo?“
„Ganz und gar.“
„Und ich bin frei?“
Der König lächelte und reichte Manicamp die Hand.
Manicamp ergriff dieſe Hand und küßte ſie.
„Und dann erzählt Ihr vortrefflich,“ fügte der König bei.
„Ich, Sire?“
„Ihr habt mir eine vortreffliche Erzählung über
den Unfall gemacht, der Herrn von Guiche begegnet
iſt. Ich ſehe den Keiler aus dem Gehölz hervorkom⸗ men, ich ſehe das Pferd ſtürzen, ich ſehe das Thier vom Pferd auf den Reiter zugehen. Ihr erzählt nicht, mein Herr, Ihr malt.“
„Sire, ich glaube, Eure Majeſtät hat die Gnade meiner zu ſpotten.“
„Im Gegentheil,“ ſprach Ludwig XIV. ernſthaft „ich ſpotte ſo wenig, Herr von Manicamp, daß es mein Wille iſt, daß Ihr Jedermann dieſes Abenteuer erzählet.
„Das Abenteuer vom Anſtand?“
„Ja, ſo, wie Ihr es mir erzählt habt, ohne ei einziges Wort daran zu ändern. Ihr verſteht??
„Vollkommen, Sire.“
„Und Ihr werdet es erzählen?“
„Ohne eine Minute zu verlieren.“
„Wohl denn! ruft nun ſelbſt Herrn d'Artagna zuruck; ich hoffe, daß Ihr nicht mehr bange habt.“
„Oh! Sire, ſo bald ich der Gnade meines Köuſg ſicher bin, fürchte ich nichts mehr.“
„Rufet alſo,“ ſprach der König.
Manicamp öffnete die Thüre. 3
„Meine Herren,“ ſagte er,„der Koöͤnig ruft Gu⸗ 9
D'Artagnan, Saint⸗Aignan und Valot kamen win der herein.
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