Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

e der r am Sire.“ , es gerin, , der ennen Hauſe vartet Herz n be⸗ t. 44

rücken

de la er der thane „aus König genug rafen

war. wenig

35

de la Valliöre betrifft, obgleich ich ſie beſonders ſchäͤtze, ſondern weil der Gegenſtand des Streites eine Frau iſt. Ich verlange, daß man an meinem Hofe die Frauen ehre und nicht ſich ſtreite.“

Manicamp verbeugte ſich.

„Sprecht nun, Herr vom Manicamp, was ſagte man von Fräulein de la Valliére?“

„Erräth Eure Majeſtät nicht?“

„Ich?“ „Eure Majeſtät weiß wohl, welche Art von Scherzen junge Leute ſich erlauben können.“

„Man ſagte vermuthlich, ſie liebe irgend Einen,“

verſetzte der König.

„Das iſt es gerade, was Guiche behauptete.“

„Und deßhalb hat er ſich geſchlagen?“

„Ja, Sire, aus dieſer einzigen Ürſache.“

Der König erröthete.

„Und Ihr wißt nicht mehr?“ fragte er.

„Ueber welches Kapitel?“

„Ueber das ſehr intereſſante Kapitel, das Ihr ge⸗ rade erzählt.“

„Und was ſoll ich wiſſen, Sire?“

„Eil zum Beiſpiel den Namen des Mannes, den la Vallidre liebt, und den zu lieben der Gegner von Guiche das Recht ſtreitig machte.“

„Sire, ich weiß nichts, ich habe nichts gehört, nichts erlauert; aber ich halte Guiche für ein großes erz, und wenn er ſich für den Augenblick zum Stell⸗ vertreter des Beſchützers von la Vallidre aufgeworfen hat, ſo geſchah es, weil dieſer Beſchützer zu hoch ge⸗ ſtellt war, um ſelbſt ihre Vertheidigung zu über⸗ nehmen.“

Dieſe Worte waren mehr als durchſichtig; ſie mach⸗ ten auch den König erröthen, doch diesmal vor Freude.

Er klopfte Manicamp auf die Schulter und ſprach:

„Ihr ſeid nicht nur ein geiſtreicher Junge, Herr von Manicamp, ſondern auch ein wackerer Edelmann,