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„Mit der größten Offenherzigkeit,“ erwiederte der junge Mann.
„Und vor Allem wißt, daß mir nichts ſo ſehr am Herzen liegt, als die Ehre der Damen.“
„Gerade deshalb ſchonte ich Euer Zartgeſühl, Sire.“
„Ja, ich begreife nun Alles. Ihr ſagt alſo, es handle ſich um ein Ehrenfräulein meiner Schwägerin, und die fragliche Perſon, der Gegner von Guiche, der Mann, den Ihr nicht nennen wollt...“
„Den Euch aber Herr von Saint⸗Aignan nennen wird, Sire.“
„Ihr ſagt, dieſer Mann habe Jemand vom Hauſe von Madame beleidigt?“
„Fräulein de la Valliére, ja, Sire.“
„Ah!“ machte der Koͤnig, als ob er dieſes erwartet hätte und als hätte ihm dennoch dieſer Schlag das Herz ſermmi„ahl Fräulein de la Vallidre hat man be⸗ leidigt?“
„Ich ſage nicht gerade, man habe ſie beleidigt.“
„Was denn?“
„Ich ſage, man habe in unziemlichen Ausdrücken von ihr geſprochen.“ 4
„In unziemlichen Ausdrücken von Fräulein de la Vallière, und Ihr weigert Euch, mir zu ſagen, wer der Freche war?“ 3
„Sire, ich glaubte, es ſei dies eine abgethane Sache, und Eure Majeſtät habe darauf verzichtet, aus mir einen Denuncianten zu machen.“
„Cs iſt richtig, Ihr habt Recht,“ ſagte der König ſich mäßigend;„ich werde immerhin noch frühe genug den, Aanen desjenigen erfahren, welchen ich beſtrafen muß.“ 4
Manicamp ſah wohl, daß die Frage umgekehrt wer
Der König aber gewahrte, daß er ſich ein wenig weit hatte fortziehen laſſen. Er verbeſſerte ſich auch und fuhr fort:
„Und ich werde nicht allein ſtrafen, weil es Fräulein
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