Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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„Ich habe für meine Rechnung Alles gethan, was mir 3 mein Gewiſſen zu thun vorſchrieb, und mein Gewiſſen n mußte ſehr laut gebieten, da es die Befehle Seiner d Majeſtät überwogen hat,“ fügte er ſich gegen den König wendend bei;„doch ich hoffe, Seine Majeſtät wird mir g verzeihen, wenn ſie erfährt, daß ich die Ehre einer Dame zu wahren hatte.“ m „Einer Dame?“ fragte der König unruhig. 2 „Ja, Sire.“ „Eine Dame war die Urſache dieſes Zweikampfs?“ d' Manicamp verbeugte ſich. Der König ſtand auf, näherte ſich Manicamp und

ſprach: K „Iſt die Perſon von Bedeutung, ſo werde ich mich m. nicht beklagen, daß Ihr zuruͤckhaltend geweſen ſeid, im Gegentheil.“ T „Sire, Alles, was das Haus des Königs oder das vo ſeines Bruders berührt, iſt in meinen Augen von Be⸗ un deutung.“

„Das Haus meines Bruders?“ wiederholte der König mit einem gewiſſen Zögern.„Die Urſache dieſes Zweikampfes iſt eine Dame vom Hauſe meines Bruders?“

„Ja, von Madame.“—

„Ah! von Madame.“

„Ja, Sire.“

„Dieſe Dame alſo?“

„Iſt eines von den Ehrenfräulein vom Hauſe Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Herzogin von Orleans.“

„Für das ſich Herr von Guiche geſchlagen hat, ſagt Ihr?“ u

„Ja, und diesmal lüge ich nicht.“ 3 Ludwig machte eine Bewegung voll Unruhe und ſprach, indem er ſich zu den Zuſchauern dieſer Scene

umwandte: 1

er l

„Meine Herren, wollt Euch einen Augenblick ent⸗ 1 zuri

fernen, ich muß nothwendig mit Herrn von Manicamp

allein bleiben. Ich weiß, daß er mir koſtbare Dinge