Teil eines Werkes 
25.-28. Bändchen (1849)
Entstehung
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det

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Ton,„Ihr ſagtet mir nichts von dem Allem, Herr von Manicamp.“

„Sire...“

„Was ſoll dieſe ganze Erfindung von Wildſchwein, nächtlicher Jagd, Anſtand bedeuten? Sprecht, ſprecht.“

„Oh! Sire...“

„Mir ſcheint, Ihr habt Recht,“ ſagte der König ſich gegen ſeinen Kapitän der Musketiere umwendend, „es hat ein Zweikampf ſtattgefunden.“—

Der König beſaß mehr als jeder Andere die den Großen gegebene Fähigkeit, die Untergeordneten bloszu⸗ ſtellen und zu trennen.

Manicamp warf dem Musketier einen Blick voll von Vorwürfen zu.

D'Artagnan begriff dieſen Blick und wollte nicht unter der Laſt der Anſchuldigung verharren.

Er machte einen Schritt und ſprach:.

„Sire, Eure Majeſtät hat mir befohlen, den Kreuz⸗ weg des Bois Rochin zu unterſuchen und ihr nach meinem Dafürhalten zu ſagen, was dort vorgefallen. Ich habe ihr meine Beobachtungen mitgetheilt, doch ohne Jemand anzuzeigen. Seine Majeſtät hat ſelbſt zuerſt den Herrn Grafen von Guiche genannt.“

„Gut! gut! mein Herr,“ ſagte der Konig hoch⸗ müthig;„Ihr habt Eure Pflicht gethan, und ich bin mit Euch zufrieden, das muß Euch genügen. Aber Ihr,

Herr von Manicamp, Ihr habt die Eurige nicht gethan,

denn Ihr habt mich belogen.“

„Belogen, Sire! Das Wort iſt hart.“

„Findet ein anderes.“

„Sire, ich werde nicht ſuchen. Ich habe ſchon das Unglück gehabt, Seiner Majeſtät zu mißfallen, und ich halte es für das Beſte, in Demuth die Vorwürfe hin⸗ zunehman, die ſie mir zu machen für geeignet erachten wird.“

„ Ihr habt Recht, mein Herr, man mißfällt mir immer, wenn man mir die Wahrheit verbirgt.“

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