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„Es war dieſes in der That.“
„So viel, was das Pferd betrifft; doch wie ging es mit Guiche?“
„Sobald Guiche auf dem Boden lag, fiel ihn der Keiler an, und er wurde an der Hand und an der Bruſt verwundet.“
„Das iſt ein furchtbares Unglück, doch ich muß ſagen, Guiche iſt ſelbſt daran Schuld. Wie kann man auf ein ſolches Thier mit Piſtolen auf den Anſtand ge⸗ hen? er hatte alſo die Fabel von Adonis vergeſſen!“
Manicamp kratzte ſich hinter dem Ohr.
1„Es iſt wahr,“ ſagte er,„eine große Unvorſichtig⸗ eit.“
„Wie erklärt Ihr Euch das, Herr von Manicamp?“
„Sire, was geſchrieben ſteht, ſteht geſchrieben.“
„Ah! Ihr ſeid Fataliſt!“ 3
Manicamp fühlte ſich ſehr unbehaglich.
„Ich bin über Euch aufgebracht, Herr von Mani⸗ camp,“ fuhr der König fort.
„Ueber mich, Sire?“
„Ja. Wiel Ihr ſeid der Freund von Guiche, Ihr wißt, daß er zu ſolchen Tollheiten geneigt iſt, und Ihr haltet ihn nicht davon ab!“
Manicamp wußte nicht, was er denken und thun ſollte; der Ton des Königs war nicht gerade der eines gläubigen Menſchen.
Andererſeits hatte dieſer Ton weder die Strenge des Drama, noch die Dringlichkeit des Verhörs.
Es lag mehr Spott, als Drohung darin.
„Und Ihr ſagt alſo,“ fuhr der König fort,„es ſei allerdings das Pferd von Guiche, was man todt aufgefunden?“
„Oh! mein Gott, ja.“
„Wundert Euch das nicht?“
„Nein, Sire. Bei der letzten Jagd wurde Herrn von Saint⸗Maure, Eure Majeſtät erinnert ſich deſſen,
ein Pferd unter dem Leib auf dieſelbe Art getödtet.“ 3
Die drei Muketiere, Bragelonne vll.


