von Richelieu,“ erwiederte d'Artagnan mit ſeinem ge⸗ wöhnlichen Phlegma.
„Das iſt etwas Anderes, mein Herr! Ihr werdet Euch alſo dahin begeben und die Oertlichkeit genau unterſuchen. Es iſt ein Mann dort verwundet worden, und Ihr werdet ein todtes Pferd finden. Ihr ſagt mir ſodann, was Ihr von dieſem Ereigniß denkt.“
„Sehr wohl, Sire.“
„Es verſteht ſich von ſelbſt, daß ich Eure eigene Meinung und nicht die von Anderen haben will.“
„Ihr werdet ſie in einer Stunde haben, Sire.
„Ich verbiete Euch, mit irgend Jemand, wer es auch ſein mag, zu reden.“
3„Den ausgenommen, welcher mir eine Laterne geben wird,“ ſagte d'Artagnan.
„Ja, gewiß⸗“ verſetzte der König lachend über dieſe Freiheit, die er nur bei ſeinem Kapitän der Musketiere duldete.
D'Artagnan entfernte ſich auf der kleinen Treppe.
„Man rufe mir meinen Arzt,“ ſagte Ludwig.
Nach zehn Minuten kam der Arzt ganz athemlos an.
„Mein Herr,“ ſprach der Koͤnig,„Ihr begebt Euch mit Herrn von Saint⸗Aignan dahin, wohin er Euch führen wird, und erſtattet mir Bericht über den Zuſtand des Kranken, den Ihr in dem Hauſe, wohin ich Euch zu gehen bitte, ſehen werdet.“
Der Arzt gehorchte ohne eine Bemerkung, wie man zu jener Zeit Ludwig XIV. zu gehorchen anfing, und ging, Saint⸗Aignan voranſchreitend, weg.
„Ihr, Saint⸗Aignan, ſchickt mir Manicamp, ehe
der Arzt mit ihm ſprechen konnte.“ Saint⸗Aignan ging ebenfalls hinaus.
Forſe Still im S 3 allein
Seilen unglei


