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Nach dem Abendbrod.
Der König nahm Saint⸗Aignan beim Arm und ging in das anſtoßende Zimmer.
„Warum habt Ihr gezögert, Graf?“ fragte der König.
8„Ich holte die Antwort,“ erwiederte der Graf.
„Sie brauchte alſo lange, um das, was ich ihr ſchrieb, zu beantworten.“
„Sire, Eure Majeſiät hatte die Gnade, Verſe zu machen, Fräulein de la Vallière wollte den König mit derſelben Münze, das heißt mit Gold bezahlen.
„Verſe, Saint⸗Aignan! rief der König,„gib, gib.“
Ludwig erbrach das Siegel eines Brieſchens, das Verſe enthält welche, die Geſchichte hat ſie uns aufbewahrt, der Abſicht nach beſſer ſind, als hinſichtlich der Abfaſſung.
So wie ſie waren, bezauberten ſie indeſſen den Koͤ⸗ nig, und er gab Freude durch unzweideutige Entzü⸗ ckungen kund; doch das allgemeine Stillſchweigen machte den König, der in Betreff des Wohlanſtandes ſo kitze⸗
lig, darauf aufmerkſam, ſeine Freude könnte Stoff zu
Auslegungen geben. 1 Er wandte ſich um, ſteckte das Billet ein, machte
dann einen Schritt, der ihn auf die Thürſchwelle zu
ſeinen Gäſten zurückführte und ſprach: „Herr du Vallon, ich habe Euch mit lebhaftem
Vergnügen geſehen und werde Euch mit neuem Ver⸗
gnügen wiederſehen.“
Porthos verbeugte ſich wie es der Koloß von
Rhodus gethan hätte, und ging rückwärts hinaus. „ Herr d'Artagnan,“ fuhr der König fort,„Ih
werdet in der Gallerie auf meine Befehle warten, ich
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