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Und er machte eine Bewegung mit dem Kopf, welche bedeutete, er habe Alles erfahren, was er zu wiſſen wünſchte.
Der Chevalier, der gerade im Gegentheil nichts erfahren hatte, entfernte ſich nach einer tiefen Ver⸗ eugung.
Kaum hatte er ſich entfernt, als Fouquet, die Stirne faltend, in eine tiefe Träumerei verſank.
Aramis ſchaute ihn einen Augenblick mit einer Art von Mitleid, voll Traurigkeit an.
„Nun!“ ſagte er,„Ihr ſeid ſchon bei dem Namen dieſes Menſchen allein bewegt. Vorhin triumphirend und freudig, werdet Ihr düſter beim Anblick dieſes ge⸗ ringfügigen Geſpenſtes. Sprecht, Herr, glaubt Ihr an Euer Glück?“
„Nein!“ antwortete Fouquet traurig.
„Und warum dies?“
„Weil ich in dieſem Augenblick zu glücklich bin,“ erwiederte er mit zitternder Stimme.—
„Ahl mein lieber d'Herblay, Ihr, der ſo gelehrt ſeid, müßt die Geſchichte eines gewiſſen Tyrannen von Samos kennen. Was kann ich in das Meer werfen, um das zukünftige Unglück zu entwaffnen! Oh! ich wiederhole Euch, mein Freund, ich bin zu glücklich! ſo glücklich, daß ich mir nichts mehr über dem, was ich habe, wünſche. Ich bin ſo hoch geſtiegen... Ihr kennt meinen Wahlſpruch: quo non ascendens. Ich
bin ſo hoch geſtiegen, daß ich nur noch herabzuſteigen habe. Es iſt mir alſo nicht möglich, an den Fortgang kinran hlüites zu glauben, das ſchon mehr, als menſch⸗ ich iſt.“ Aramis läͤchelte, indem er auf Fouquet ſein ſo feines und einſchmeichelndes Auge heftete, und ſprach: „Kennte ich Euer Glück, ſo würde ich vielleicht Eure Ungunſt befürchten; doch Ihr beurtheilt mich als wahrer Freund, das heißt, Ihr findet mich gut für das Ungluͤck, nicht wahr? Ich weiß, das iſt ſchon unge⸗


