Teil eines Werkes 
19.-24. Bändchen (1849)
Entstehung
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Ahl ich begreife, Ihr wolltet Euch von dieſem guten Willen überzeugen, ehe Ihr an unſern Feſten Theil nahmet.

Ich komme nichts deſto weniger etwas ſpät. Ich wende mich daher an Euch, mein Herr, und frage Euch, ob der König außerhalb oder im Schloß iſt, ob ich ihn dieſen Abend ſehen kann, oder ob ich bis mor⸗ gen warten muß..

Wir haben den König ſeit ungefähr einer halben Stunde aus dem Geſicht verloren, antwortete der Chevalier. 1

Er wird vielleicht bei Madame ſein? fragte Fouquet..

Bei Madame, ich glaube nicht, denn ich habe ſo eben Madame begegnet, welche auf der kleinen Treppe nach Hauſe kehrte, und wenn der Cavalier, den Ihr vorhin gekreuzt habt, nicht der König in Perſon war...

Und der Chevalier wartete, in der Hoffnung, er würde den Namen von dem, welchen er verfolgt, er⸗ fahren.. Doch Fouquet, hatte er nun Guiche erkannt oder nicht erkannt, antwortete nur:

Nein, mein Herr, er war es nicht.

Den Chevalier grüßte er zierlich; doch als er, während er grüßte, zum letzten Mal umhergeſchaut

und Herrn Colbert mitten in einer Gruppe erblickt

hatte, ſagte er zum Oberintendanten: 4

Ahl mein Herr, dort unter den Bäumen iſt 5

Einer, der Euch beſſer unterrichten wird, als ich.

Wer? fragte Fouquet, deſſen ſchwaches Geſicht

die Finſterniß nicht durchdrang. Herr Colbert, antwortete der Chevalier.

Ah! ſehr gut. Der Mann, der dort mit den Leuten, welche Fackeln tragen, ſpricht, iſt Herr Colbert. Er gibt ſeine Befehle für morgen, den Menſchen,

welche die Illuminationen zu beſorgen haben.

Ich danke, mein Herr! ſagte Herr Fouquet. 4