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Dieſe Perſon war ſeine Seine Herrlichkeit der Bi⸗ ſchof von Vannes.
Zurückgehalten durch die Gewichtigkeit des Mannes und gezwungen durch den Wohlanſtand, da ſich zu ent⸗ ſchuldigen, wo er Entſchuldigungen zu empfangen er⸗ wartete, machte der Chevalier einen Schritt rückwärts; und da Fouquet, wenn nicht die Freundſchaft, doch wenigſtens die Achtung von aller Welt genoß, da der Koͤnig ſelbſt, obgleich er mehr ſein Feind, als ſein Freund war, Herrn Fouquet als einen anſehnlichen Mann behandelte, ſo that der Chevalier, was der König ſelbſt gethan hätte, er grüßte Herrn Fouquet, der ſeinen Gruß mit einer freundlichen Höflichkeit er⸗ wiederte, da er ſah, daß dieſer Cavalier ihn aus Un⸗ achtſamkeit und durchaus aus keiner böſen Abſicht ge⸗ ſtoßen hatte.
Dann beinahe ſo gleich, als er den Chevalier von Lorraine erſchaut hatte, machte er ihm ein paar Kom⸗ plimente, die dieſer ebenfalls zu erwiedern genöthigt war.
So kurz dies Geſpräch war, ſo ſah doch der Che⸗ valier von Lorraine zu ſeinem tödtlichen Mißvergnügen ſeinen Unbekannten abnehmen und allmälig im Schatten verſchwinden.
Der Chevalier ergab ſich darein, und kam, ſo bald er ſich einmal ergeben hatte, gänzlich auf Fouquet zurück.
„Ah! mein Herr,“ ſagte er,„Ihr kommt ſehr ſpät an. Man war hier ſehribeſorgt über Eure Ab⸗ weſenheit, und ich habe gehört, wie ſich Monſteur dar⸗ über wunderte, daß Ihr, während Ihr vom König eingeladen waret, nicht eingetroffen ſeid.“
„Es war mir unmöglich, mein Herr, und ſo bald ich mich frei machen konnte, begab ich mich hierher.“
„Paris iſt ruhig?“
„Vollkommen. Paris hat ſeine letzte Steuer ſehr
gut aufgenommen.“


