24 fünf Minuten mit einem Cavalier geſehen, dieſer Ca⸗ valier nicht ſehr ferne ſein mußte.
Deshalb nahm er ſich kaum die Zeit, die Prinzeſ⸗ ſin zu grüßen, während er ſich indeſſen auf die Seite ſtellte, um ſie vorübergehen zu laſſen; denn nachdem ſie einige Schritte mit der Raſchheit einer Frau ge⸗ macht, welche erkannt zu werden befürchtet, als ferner der Chevalier ſah, daß ſie zu ſehr mit ſich ſelbſt be⸗ ſchäftigt war, um ſich um ihn zu bekümmern, eilte er in den Garten, ſchaute nach allen Seiten und umfaßte mit ſeinen Blicken ſo viel Horizont, als er nur immer konnte.
Er kam zu rechter Zeit an. Der Cavalier, welcher Madame begleitet hatte, war noch im Bereiche des Ge⸗ ſichts; nun ging er raſch auf einen Flügel des Schloſſes zu, hinter welchem er zu verſchwinden im Begriff war.
Es war keine Minute zu verlieren, der Chevalier eilte ihm nach, entſchloſſen, langſamer zu gehen, wenn er dem Unbekannten nahe wäre, aber wie ſchnell er auch lief, der Unbekannte hatte ſich vor ihm um den Seitenweg gewendet.
Es war indeſſen klar, daß, da der Unbekannte nun ſachte, nachdenkend und den Kopf gebeugt unter dem Gewicht des Kummers oder des Glückes ging, der Che⸗ valier ihn, ſobald er ſich um die Ecke gedreht, wäre er
nicht durch eine Thüre eingetreten, unfehlbar einholen
Dies würde gewiß geſchehen ſein, wäre der Che⸗
würde.
valier nicht in dem Augenblick, wo er um die Ecke ging, auf zwei Perſonen geſtoßen, die ſich in entgegen⸗ geſetzter Richtung um dieſelbe drehten.
Der Chevalier war ganz bereit, dieſen zwei Aer⸗ 1
gerlichen ſchlimm mitzuſpielen, als er aufſchreiend den Herrn Oberintendanten erkannte.
Fouquet war begleitet von einer Perſon, bie e
Ghebiſier zum erſten Mal ſah.


