III.
Die Correſpondenz von Aramis.
Während die Angelegenheiten von Guiche, ſo völlig⸗
beigelegt, ohne daß er die Urſache der Beſſerung er⸗ rathen konnte, die unerwartete Wendung nahmen, die wir ſie haben nehmen ſehen, hatte ſich Raoul, der die
Aufforderung von Madame begriffen, entfernt, um dieſe
Erklärung, deren Reſultate er entfernt nicht ahnen konnte, nicht zu ſtören, und war zu den im Blumen⸗ garten zerſtreuten Damen zurückgekehrt.
Wäͤhrend dieſer Zeit las der Chevalier von Lor⸗ raine, der in ſein Zimmer hinaufgegangen war, mit Erſtaunen den Brief von Wardes, der ihm erzählte, oder vielmehr durch die Hand ſeines Kammerdieners, den Degenſtich, den er in Calais bekommen, und alle
Einzelheiten dieſes Abenteuers erzählen ließ, mit der
Aufforderung, Guiche und Monſteur das mitzutheilen,
was jedem von ihnen bei dieſem Ereigniß beſonders—
unangenehm ſein duͤrfte.
Wardes legte einen beſondern Werth darauf, dem Chevalier die Heftigkeit der Liebe von Buckingham für Madame darzuthun und er endigte ſeinen Brief damit, daß er ſagte, er glaube, dieſe Liebe werde erwiedert.
Beim Leſen des letzten Paragraphen zuckte der Che⸗ valier die Achſeln; Wardes war in der That noch ſehr be
weit zurück, wie man hat ſehen können.
Wardes war erſt bei Buckingham. 4
Der Chevalier warf über ſeine Schulter den Brief auf einen nahen Tiſch und ſagte mit verächtlichem Ton:
„In der That, das iſt unglaublich; der arme War⸗ des iſt doch ein Burſche von Geiſt, aber wahrhaftig,
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