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Marſch
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„Ohl ja, Madame, der König war ſo nahe bei uns.“
„Aber Ihr ſprachet nicht ſo laut, daß ſich nicht einige Worte verlieren konnten?“
„Madame, wir glaubten uns ganz allein.“
„Und Ihr waret zu drei?“
„Ja: La Vallière, Montalais und ich.“
„Somit habt Ihr, Ihr perſonlich, leichtſinnig vom König geſprochen?“
„Ich befürchte es. Aber nicht wahr, Eure Hoheit würde in dieſem Fall die Gnade haben, mich mit Seiner Majeſtät auszuſöhnen?“
„Wenn es Noth thut, verſpreche ich es Euch. Doch es iſt, wie geſagt, beſſer, dem Schlimmen nicht entgegen zu gehen, und ſich wohl zu verſichern, ob das Schlimme auch wirklich geſchehen iſt. Es iſt dunkle Nacht und noch dunkeler unter den Bäumen. Ihr werdet vom König nicht erkannt worden ſein. Ihn zuerſt ſprechend in Kenntniß ſetzen, hieße Euch ſelbſt anzeigen.“
„Oh! Madame, Madame, wenn man Fräulein de la Vallière erkannt hat, ſo wird man mich auch erkannt haben. Uebrigens hat mir Herr von Saint⸗Aignan kei⸗ nen Zweifel in dieſer Hinſicht gelaſſen.“
„Ihr ſagtet alſo für den König ſehr unartige Dinge?“
„Keineswegs, Madame. Eine Andere ſagte ſehr artige Dinge, und da werden meine Worte einen Con⸗ traſt mit den ihrigen gebildet haben.“
„Die Montalais iſt ſo toll,“ rief Madame.
„Ohl nicht Montalais, Montalais hat nichts ge⸗ ſagt. Es war La Vallière.“
Madame bebte, als hätte. ſie, es noch nicht ganz genau gewußt.
„Oh! nein, nein,“ ſagte ſie,„der König wird nichts
gehoͤrt haben. Ueberdies werden wir die Probe machen,
für die wir ausgegangen ſind. Zeigt mir die Eiche.“ Nach dieſen Worlen ſetzte ſich Madame wieder in


