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ben und die Ankunft einer neuen Laune abwarten müſſen; dieſe wird uͤber das Reſultat entſcheiden.“
und hienach ſtreckte ſich der Chevalier in dem Lehn⸗ ſtuhl aus, in dem ihm Moſineur ſich in ſeiner Gegen⸗ wart zu ſetzen erlaubte, und da er keine Bosheiten mehr zu ſagen hatte, ſo fand es ſich, daß der Chevalier von Lorraine keinen Geiſt mehr hatte.
Zum Glück hatte Monſteur, wie geſagt, Vorrath an guter Laune, und er hatte ſogar für zwei bis zu dem Augenblick, wo er Kammerdiener und Hausoffizianten entließ und in ſein Schlafzimmer ging.
Während er ſich zurückzog, beauftragte er den Chevalier, Madame ſeine Komplimente zu machen und ihr zu ſagen, der Mond ſei friſch, Monſteur, der für ſeine Zähne befürchte, werde den Reſt der Nacht nicht mehr in den Park hinabgehen.
Der Chevalier trat gerade in dem Augenblick bei Madame ein, wo dieſe in ihre Gemächer zurückkehrte.
Er entledigte ſich ſeines Auftrags als getreuer Bote und bemerkte ſogleich die Gleichgültigkeit, die Un⸗ ruhe ſogar, mit der Madame die Mittheilung ihres Gemahls aufnahm.
Das ſchien ihm eine Neuigkeit in ſich zu ſchließen.
Wäre Madame mit dieſer ſeltſamen Miene aus ihrer Wohnung weggegangen, ſo würde er ihr gefolgt ſein.
Doch Madame kehrte zurück, es war alſo nichts zu machen. Er pirouettirte auf ſeinen Abſätzen wie ein müßiger Reiher, befragte die Luft, die Erde, das Waſſer, ſchüttelte den Kopf und nahm maſchinenmäßig ſeine Richtung uach dem Blumenbeete.
Er hatte nicht hundert Schritte gemacht, als ihm
zwei junge Leute begegneten, die ſich am Arm hielten, den Kopf geſenkt, einhergingen, und die kleinen Kieſel⸗ ſteine, die ſich vor ihnen fanden, fortſtießen, eine un⸗ beſtimmte Beluſtigung, mit der ſie ihre Gedanken be⸗ gleiteten.
Es waren die Herren von Guiche und Bragelonne.


