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„Nein, mein Herr,“ erwiederte Buckingham,„denn der Degenſtich, wenn Ihr ihn empfangt, bezeichnet nicht, ob Ihr Recht oder Unrecht habt; er bezeichnet nur, daß Ihr mehr oder minder ungeſchickt ſeid.“
„Mein Herr!“ rief Wardes.
„Ohl Ihr ſeid im Begriffe, etwas Böſes zu ſagen,“ unterbrach ihn d'Artagnan, Wardes das Wort abſchnei⸗ dend,„und ich leiſte Euch einen Dienſt, wenn ich Euch nicht weiter reden laſſe.“
„Iſt das Alles?“ fragte Wardes.
„Durchaus Alles,“ antwortete d'Artagnan,„und dieſe Herren und ich ſind mit Euch zufrieden.“
„Glaubt mir, mein Herr,“ ſagte Wardes,„Eure Verſöhnungen ſind nicht glücklich.“
„Und warum nicht?“
„Weil wir uns, Herr von Bragelonne und ich, darauf wollte ich wetten, feindſeliger, als je, gegen ein⸗ ander geſinnt, trennen.“
„Ihr taͤuſcht Euch, mein Herr, was mich betrifft,“ erwiederte Raoul,„ich behalte nicht das kleinſte Atom von Galle gegen Euch im Herzen.“
Dieſer letzte Streich ſchlug Wardes nieder. Er ſchaute wie ein irrſinniger Menſch umher.
D'Artagnan grüßte anmuthig die Edelleute, die der Erklärung beigewohnt hatten, und Jeder entfernte ſich, indem er ihm die Hand reichte.
Nicht eine Hand ſtreckte ſich gegen Wardes aus.
„Oh!“ rief der junge Mann, der wieder in die Wuth verfiel, die ſein Herz verzehrte,„oh! werde ich
denn Niemand finden, an dem ich mich rächen kann!“ „Doch, mein Herr, denn ich bin da,“ ſagte ihm eine ganz mit Drohungen beladene Stimme ins Ohr. Wardes wandte ſich um und ſah den Herzog von Buckingham, der ohne Zweifel in dieſer Abſicht geblieben war und ſich ihm näherte.
„Ihr, mein Herr!“ rief Wardes.
„Ja, ich, ich bin kein Unterthan des Königs von


