Frankreich, ich bleibe nicht auf dieſem Gebiet, da ich nach England abreiſe; ich habe auch Verzweiflung und
Wuth angehäuft, und es iſt für mich, wie für Euch, ein Bedürfniß, mich an Jemand zu rächen. Ich billige ſehr die Grundſätze von Herrn d'Artagnan, aber ich fühle mich nicht veranlaßt, ſie auf Euch anzuwenden. Ich bin Engländer und ſchlage Euch vor, was Ihr vergebens Andern vorgeſchlagen habt.“
„Herr Herzog!“
„Auf, Herr von Wardes, da Ihr ſo gewaltig zornig ſeid, nehmt mich zur Zielſcheibe. Ich werde in vier und dreißig Stunden in Calais ſein. Kommtmit mir, der Weg wird uns mit einander weniger langweilig erſcheinen, als wenn wir getrennt wären. Wir ziehen dort den Degen auf dem Sand, den die Fluth bedeckt, und der ſechs Stunden das Gebiet Frankreich, in ſechs anderen
Stunden aber das Gebiet Gottes iſt.“ 1„Gut,“ erwiederte Wardes,„ich nehme es an.“
„Bei Gott! Herr von Wardes,“ ſprach der Herzog, „wenn Ihr mich tödtet, leiſtet Ihr mir einen ausge⸗ zeichneten Dienſt.“
„Herzog, ich werde thun, was ich kann, um Euch angenehm zu ſein.“
„Es iſt alſo abgemacht, ich nehme Euch mit.“
„Ich werde zu Euren Befehlen ſein; um mich zu beſänftigen, bedurfte ich einer guten Gefahr, einer To⸗ desgefahr.“
„Nun, ſo glaube ich, daß Ihr Eure Sache gefunden habt. Euer Diener, Herr von Wardes; morgen früh wird Euch mein Kammerdiener genau die Stunde meines Aufbruchs ſagen; wir reiſen mit einander als zwei gute Freunde. Ich fahre gewoͤhnlich als ein Menſch, der Cile
at. „Gott befohlen.“ Buckingham grüßte Wardes und kehrte zum König zurück. Wardes verließ das Palais⸗Royal ganz außer ſich


