Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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ſich ſchlägt, ein Geheimniß zu ſein aufhört. Ich wie⸗ derhole alſo meine Frage an Herrn von Wardes. Zu welchem Ende habt Ihr dieſen jungen Mann beleidigt, indem Ihr zugleich ſeinen Vater und ſeine Mutter be⸗ leidigtet?

Mir ſcheint, erwiederte Wardes,die Worte ſind frei, wenn man ſich anbietet, ſie durch alle Mittel zu behaupten, die zur Verfügung eines wackern Mannes ſtehen.

Oh! mein Herr, ſagt mir, welche Mittel ſind es, mit deren Hülfe ein wackerer Mann ein boshaftes Wort zu behaupten vermag? Durch den Degen, nicht wahr? Ihr entbehrt nicht nur der Logik, wenn Ihr das ſagt, ſondern auch der Religion und der Ehre; Ihr gebt das Leben mehrerer Menſchen preis, von dem Eurigen nicht zu reden, das mir ſehr gefährdet zu ſein ſcheint. Jede Mode geht aber vorüber, mein Herr, und die Mode der Duelle iſt vorübergegangen, abgeſehen von den Edieten Seiner Majeſtät, die den Zweikampf verbieten. Um alſo folgerecht bei Euren ritterlichen Ideen zu ſein, werdet Ihr Euch bei Herrn Raoul von Bragelonne entſchuldigen, Ihr werdet ihm ſagen, Ihr bedauert, ein leichtſtnniges Wort geſprochen zu haben; der Adel ſeines Geſchlechts ſei ihm nicht nur ins Herz, ſondern auch in alle Handlungen ſeines Lebens geſchrieben, Ihr werdet das thun, wie ich es ſo eben gethan habe, ich, ein alter Kapitän, vor Eurem Flaumbart.

Und wenn ich es nicht thue? fragte Wardes.

Nun, ſo wird geſchehen...

Was Ihr zu verhindern glaubt, ſagte Wardes lachend,es wird geſchehen, daß Eure Verſöhnungslogik auf eine Verletzung der Verbote des Königs ausläuft.

Wie, mein Herr, entgegnete d'Artagnan ruhig, Ihr ſeid in einem Irrthum begriffen.

Was wird denn geſchehen? 3

Ich werde mich zum König begeben, mit dem ich ſehr gut ſtehe, zum Koͤnig, dem ich einige Dienſte, die

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