Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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Mein Herr, entgegnete Wardes,es iſt unnoͤthig, daß Ihr mir um nichts droht.

Ohl ich bin noch nicht zu Ende, Herr von War⸗ des, ſagte d'Artagnan,und Ihr ſeid verurtheilt, mich noch anzuhören. 3

Der Kreis näherte ſich neugierig.

Ihr ſprachet vorhin von der Ehre einer Frau und von der Ehre Eures Vaters. Ihr geſielet uns, indem Ihr ſo ſprachet; denn es iſt ein ſuͤßer Gedanke, daß dieſes Gefühl der Zartheit und Redlichkeit, das, wie es ſcheint, nicht in unſerer Seele lebte, in der Seele unſerer Kinder lebt, und es iſt endlich ſchön, einen jungen Mann in dem Alter, wo man gewöhnlich den Dieb der Ehre der Frauen macht, dieſe achten und vertheidigen zu ſehen. 1

Wardes preßte die Lippen zuſammen und ſchloß die Fänſte, offenbar ſehr unruhig, zu erfahren, wie dieſe

Rede, deren Eingang ſich ſo ſchlimm ankündigte, endi⸗*

gen würde.

Wie kommt es denn, fuhr d'Artagnan fort,wie kommt es denn, daß Ihr Euch erlaubt habt, dem Herrn Vicomte von Bragelonne zu ſagen, er kenne ſeine Mutter nicht?

Die Augen von Raoul funkelten.

Oh! rief er vorſtürzend,Herr Chevalier! Herr Chevalier! das iſt eine Angelegenheit, die mich perſön⸗ lich betrifft. 3 3

Wardes lächelte boahaſtße

Seiagnan ſchob Rao lit dem Arme zurück und

rach:. ſeUnterbrecht mich nicht, junger Mann.

Und Wardes mit dem Blick beherrſchend fuhr er fort:

Ich behandle hier eine Frage, die ſich nicht durch das Schwert löſen läßt. Ich behandle ſie vor Ehren⸗ männern, die alle mehr als einmal zum Degen gegriffen haben. Ich habe ſie abſichtlich ausgewählt. Dieſe Herren wiſſen aber nun, daß jedes Geheimniß, für das man

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