Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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Perſonen ausſprach, für die es beinahe eine Pflicht war, Euch damit bekannt zu machen. Ihr habt meiner Dis⸗ cretion keine Rechnung getragen, obgleich mein Still⸗ ſchweigen in Eurem Intereſſe lag. Darin erkenne ich Eure gewöhnliche Klugheit nicht, Herr d'Artagnan.

D'Artagnan biß ſich auf das Ende ſeines Schnurr⸗ barts und erwiederte:

Mein Herr, ich habe ſchon die Ehre gehabt, Euch zu bitten, Ihr möget die Beſchwerden, die Ihr gegen mich habt, deutlich und unumwunden ausſprechen.

Ganz laut?

Bei Gott!

Ich werde alſo ſprechen.

SSprecht, mein Herr, ſagte d'Artagnan ſich ver⸗ heugend,wir hören Euch alle.

Nun wohl, mein Herr, es handelt ſich nicht um ein Unrecht gegen mich, ſondern um ein Unrecht gegen meinen Vater.

Ihr habt das ſchon geſagt.

Ja, aber es gibt gewiſſe Dinge, die man nur mit Zögern zur Sprache bringt. 6

Wenn dieſes Zögern wirklich beſteht, ſo bitte ich Euch, es zu überwinden.

Selbſt, falls es eine ſchmähliche Handlung beträfe?

In jedem Fall.

Die Zeugen dieſer Scene fingen an ſich mit einer

ggeewiſſen Unruhe anzuſchauen. Sie beruhigten ſich indeſſen

wieder, als ſte ſahen, daß das Geſicht von d'Artagnan durchaus keine Aufregung offenbarte. Wardes ſchwieg.. Sprecht, mein Herr, ſagte der Musketier.Ihr ſeht wohl, daß Ihr uns warten laßt... 4 Mun! ſo hört. Mein Vater liebte eine Frau, eine edle Frau; dieſe Frau liebte meinen Vater.... D Artagnan wechſelte einen Blick mit Athos. Wardes fuhr fort: 1 Herr d'Artagnan

fing die Briefe auf, die ein