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3 6.hen ich ſie verlaſſe, ſobald ich ſie nicht mehr
ſehen werde.“
Raoul hörte dieſe Worte, er begriff, ſeine Gegen⸗ wart wäre fortan zwiſchen den zwei jungen Leuten, die ſich nur befreundete Worte zu ſagen hatten, unnöthig, und wich ein paar Schritte zurück.
Dieſe Bewegung brachte ihn in die Nähe von Wardes.
Wardes ſprachemit dem Chevalier von Lorraine von der Abreiſe von Buckingham.
„Ein vernünftiger Ruckzug!“ ſagte er.
„Warum?“. wWel er dem lieben Herzog einen Degenſtich er⸗ part.“ 3 4 und Beide lachten.
Hierüber entrüſtet wandte ſich Raoul die Stirne gefaltet, das Blut in den Schläfen, die Lippen verächt⸗ lich um.
Der Chevalier von Lorraine drehte ſich auf ſeinen Abſätzen; Wardes blieb feſt und wartete.
„Mein Herr,“ ſprach Raoul zu Wardes,„Ihr werdet es Euch alſo nicht abgewöhnen, die Abweſenden zu beleidigen: geſtern war es Herr d'Artagnan, heute
iſt es Herr von Buckingham.“
„Herr,“ erwiederte Wardes,„Ihr wißt wohl, daß ich auch zuweilen die Anweſenden beleidige.“
Wardes berührte Raoul; ihre Schultern ſtützten ſich an einander, ihre Geſichter neigten ſich gegen einander, als wollten ſie ſich gegenſeitig mit dem Feuer ihres Hauches und ihres Zornes entzünden.
Man fühlte, daß der Eine auf dem Gipfel ſeines Haſſes, der Andere am Ende ſeiner Geduld war.
Plötzlich hörten ſie eine liebreiche, höfliche Stimme, welche hinter ihnen ſagte: 3
„Ich glaube, man hat mich genannt.“
Sie wandten ſich um, es war d'Artagnan, der mit


