Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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8 verlängern, wie Eure Hoheit es von mir zu 8 Gnade hat.

Und wann reiſt Ihr ab? fragte Philipp mit einer ſorglichen Miene.

Morgen, Monſeigneur... Meine Equipagen ſind ſchon ſeit drei Tagen bereit.

Der Herzog von Orleans machte eine Bewegung mit dem, Kopf, welche bedeutete:

Da es ein feſter Entſchluß iſt, Herzog, ſo läßt ſich nichts dagegen ſagen.

Buckingham erhob die Augen zu den Königinnen; ſein Blick begegnete dem von Anna von Oeſterreich, die ihm dankte und ihm durch eine Geberde Beifall ſpendete..

Buckingham erwiederte dieſe Geberde dadurch, daß er unter einem Lächeln die Beklemmung ſeines Herzens verbarg. 4* Monſeigneur entfernte ſich auf dem Wege, auf dem er gekommen war.

Zu gleicher Zeit aber kam Guiche von der entge⸗ gengeſetzten Seite heran.

Raoul befürchtete, der ungeduldige junge Mann wolle ſeinen Vorſchlag ſelbſt machen, und warf ſich ihm entgegen.

Nein, nein, Raoul, nun iſt Alles unnöthig, ſprach Guiche, indem er dem Herzog beide Hände reichte und ihn hinter eine Säule zog.

Oh! Herzog! Herzog! ſagte Guiche,verzeiht mir, was ich Euch geſchrieben habe; ich war ein Narr. Gebt mir meinen Brief zurück. 1

Es iſt wahr, erwiederte der junge Herzog mit einem ſchwermüthigen Lächeln.Ihr könnt mir nicht mehr grollen.

Ohl Herzog, Herzog, entſchuldigt mich!... Meine Freundſchaft, meine ewige Freundſchaft...

In der That, warum ſolltet Ihr mir böſe ſein,