Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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mich eben ſo ſehr haſſen, als ich ihn haſſe. Ich erſuche

Dich alſo, gehe zum Herzog, und wenn ich ihn bitten muß, meinen Vorſchlag anzunehmen, ſo werde ich ihn bitten.

Das iſt unnöthig... Der Herzog hat mir ge⸗ ſchrieben, er wolle mich ſprechen. Er iſt zum Spiel beim König. Gehen wir Beide dahin. Ich nehme ihn in die Gallerie. Du bleibſt, beiſeit... Zwei Worte werden genügen.

Es iſt gut, ich will Wardes mitnehmen, der mir zum Anhalte dienen ſoll.

Warum nicht Manicamp? Wardes wird uns im⸗ merhin wieder treffen, wenn wir ihn auch hier laſſen.

Ja, das iſt wahr.

Er weiß nichts?

Oh! durchaus nichts. Ihr ſteht alſo immer noch kalt mit einander?

Hat er Dir nichts erzählt?

Nein.

Ich liebe dieſen Menſchen nicht, und da ich ihn nie geliebt habe, ſo entſpringt aus dieſer Antipathie, daß ich heute nicht kälter gegen ihn bin, als ich es ge⸗ ſtern war.

Laß uns nun gehen.

Alle Vier gingen hinab. Der Wagen von Guiche wartete vor der Thüxe und führte ſie nach dem Palais Royal. 5 Unter Weges ſchmiedete ſich Raoul ein Thema. Dar er allein in die zwei Geheimniſſe eingeweiht war, ſo verzweifelte er nicht, eine Beilegung zwiſchen den beiden Partien herbeizuführen.

Er wußte, daß er auf Buckingham Einfluß hatte, und kannte ſein Anſehen bei Guiche: die Dinge kamen ihm durchaus nicht ſo verz ifelt vor.

Als Raoul in die von Aichtern ſtrahlende Gallerie kam, wo ſich die ſchönſten und vornehmſten Frauen des Hofes wie Geſtirne in ihrer Flammenatmoſphäre be⸗

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