Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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Ah! Du haſt ihm geſchrieben, Du!

Woher weißt Du es?

Ich weiß es, weil er es mir mitgetheilt hat. Sieh, erwiederte Raoul.

Und er reichte Guiche den Brief, den er beinahe zu gleicher Zeit mit dem ſeinigen empfangen hatte. 3

Guiche las gierig.

Dus iſt die Handlungsweiſe eines braven und beſonders muthigen Mannes, ſagte er.

Ja, gewiß der Herzog iſt ein biederer und muthi⸗ ger Mann; ich brauche Dich nicht zu fragen, ob Du ihm in eben ſo guten Ausdrücken geſchrieben haſt.

Ich werde Dir meinen Brief zeigen, wenn⸗ Du ihn in meinem Namen beſuchſt. 1

Das iſt beinahe unmöglich.

Was? 1

Daß ich ihn beſuche.

Warum? 3 SDer Herzog zieht mich zu Rathe, und Du thuſt das auch.

Ohl ich denke, Du wirſt mir den Vorzug geben.

Höre, was ich Dich Seiner Herrlichkeit zu ſagen bitte... Es iſt ganz einfach... An einem von dieſen Tagen, heute, morgen, übermorgen, an welchem Tag es ihm angenehm iſt, will ich ihn in Vincennes treffen.

Ueberlege.

Ich glaubte Dir ſchon geſagt zu haben, es ſei Alles von mir überlegt worden.

Der Herzog iſt ein Fremder; er hat eine Sen⸗ dung, die ihn unverletzlich macht. Vincennes iſt ganz

nahe bei der Baſtille. Die Folgen ſind meine Sache. Doch der

chen Grund ſoll ich ihm angeben?

Sei unbeſorgt, er wird Dich nicht nach einem Grund fragen. Der Herzog muß meiner eben ſo müde ſein, als ich ſeiner uͤberdrüſſig bin, der Herzog muß

nd dieſes Zuſammentreffens? Wel⸗