Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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ihm ein Billet geſchickt.

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verliebt bis zum Wahnſinn, ich bin eiferſüchtig bis zur

Wuth.

Raoul ſchlug mit einem Gefühle, das dem Zorn glich, ſeine Hände aneinander.

Gut, ſagte er.

Gut oder ſchlecht, gleichviel. Höre, was ich von Dir fordere, von Dir, meinem Freund, meinem Bruder. Seit drei Tagen lebt Madame in der Trunkenheit der Feſte. Am erſten Tag wagte, ich es nicht, ſie anzu⸗ ſchauen; ich haßte ſie, weil ſie nicht ſo unglücklich, als ich. Am andern Tag konnte ich ſie nicht mehr aus dem Blick verlieren, und ſie ihrerſeits, ja, ich glaubte es wenigſtens zu bemerken, Raoul ſie ſchaute mich, wenn nicht mit einigem Mitleid, doch mit einiger Milde an. Aber zwiſchen ihre Blicke und die meinigen hat ſich ein Schatten geſtellt; das Lächeln eines Andern ruft immer ihr Lächeln hervor. Neben ihrem Pferd galoppirt ewig ein Pferd, das nicht das meinige iſt; an ihr Ohr klingt unabläſſig eine liebkoſende Stimme, die nicht meine Stimme iſt. Raoul, ſeit drei Tagen ſteht mein Kopf in Flammen und Feuer durchſtroͤmt meine Adern. Dieſer Schatten, ich muß ihn verjagen; dieſes Lächeln, ich muß es vertilgen; dieſe Stimms, ich muß ſie erſticken.

Du willſt Monſieur tödten? rief Raoul.

Eil nein. Ich bin nicht eiferſüchtig auf Mon⸗ ſteur; ich bin nicht eiferſüchtig auf den Mann; ich bin eiferſüchtig auf den Liebhaber. 3

Auf den Liebhaber 24 3

Haſt Du ihn denn hier nicht wahrgenommen, Du, der Du dort ſo hellſehend warſt? 3

Du biſt eiferſüchtig auf Her on Buckingham?

Zum Sterben..

Abermals.

Oh!l diesmal wird die Sache leicht zwiſchen uns zu ordnen ſein, ich bin ihm zuvorgekommen und habe