Teil eines Werkes 
15.-18. Bändchen (1849)
Entstehung
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Bei Dir deſto beſſer, Graf; die ſchlimmſte Nach⸗

richt, das heißt diejenige, welche mich am meiſten be⸗ trüben könnte, wäre eine gute Nachricht.

Ohl dann betrübe Dich nicht, denn ich bin nicht nur ſehr unglücklich, ſondern ich ſehe auch glückliche Leute um mich her.

Das verſtehe ich nicht, erwiederte Raoul;er⸗ kläre Dich, mein Freund, erkläre Dich.

Du ſollſt es begreifen; vergebens bekämpfte ich das Gefühl, das Du haſt in mir entſtehen, in mir wachſen, ſich meiner bemächtigen ſehen; ich habe zu⸗ gleich alle Deine Rathſchläge und meine ganze Stärke zu Hülfe gerufen; ich habe das Unglück, in das ich mich verſenkte, wohl erwogen; ich habe es ſondirt und weiß, daß es ein Abgrund iſt, doch gleichviel, ich werde meinen Weg verfolgen.

Wahnſinniger, Du kannſt nicht einen Schritt

mehr thun, ohne heute Deinen Ruin, morgen Deinen

Tod zu wollen. Es komme, was da will!

Guiche!

Alles iſt von mir überlegt worden, höre mich. Oh! Du glaubſt, es werde Dir gelingen, Du glaubſt, Madame werde Dich lieben.

Raoul, ich glaube nichts, ich hoffe, weil die Hoff⸗ nen im Menſchen liegt und er bis zum Grabe darin ebt.=.

Ich will annehmen, Du erlangſt das Glück, auf das Du hoffſt, doch Du biſt dann noch ſicherer verloren, als wenn Du es nicht erlangſt..

Raoul, ich flehe Dich an, nnterbrich mich nicht; Du wirſt mich nicht überzeugen, denn ich ſage Dir

zum Voraus, ich will nicht üͤberzeugt ſein; ich bin ſo weit gegangen, daß ich nicht mehr zurückweichen kann;

ich habe ſo ſehr gelitten, daß mir der Tod als eine Wohlthat erſcheinen würde. Ich bin nicht mehr allein

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