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ſeinen plumpen Händen und d'Artagnan bemerkte, daß ihm Seine Herrlichkeit die linke Hand reichte, wahr⸗ ſcheinlich aus Gewohnheit, inſofern Porthos ihm ſchon zehnmal ſeine mit Ringen geſchmückten Finger, das Fleiſch im Schraubſtock ſeiner Fauſt zuſammenpreſſend, gequetſcht haben mußte. Durch den Schmerz gewarnt, mißtraute Aramis und bot ihm nur Fleiſch zu drücken, und nicht mehr Finger am Gold oder an den Facetten eines Diamants zu zerquetſchen.
Zwiſchen zwei ÜUmhalſungen ſchaute Aramis d'Ar⸗ tagnan ins Geſicht, bot ihm einen Stuhl und ſetzte ſich in den Schatten, indem er beobachtete, daß das Licht auf das Geſicht ſeines Gegenredners fiel.
Dieſes Manoeuvre, mit dem die Diplomaten und die Frauen ſo vertraut ſind, gleicht dem Vortheil des Lagers, den ihrer Gewohnheit gemäß oder nach der Gewohnheit, die ſie annehmen wollen, die Kämpfenden auf dem Platze des Duells ſuchen.
D'Artagnan ließ ſich auch durch dieſes Manoeuvre nicht bethören, aber er ſchien es nicht zu bemerken. Er fühlte ſich gefangen; doch gerade, weil er ſich gefangen fühlte, fühlte er ſich zugleich auch auf dem Wege der Entdeckung, und dem alten Condottiere lag wenig daran, ob er ſich ſcheinbar ſchlagen ließ, wenn er nur aus ſeiner vermeintlichen Niederlage die Vortheile des Sieges zog.
Aramis begann das Geſpräch.
„Ahl theurer Freund, mein guter d'Artagnan!“ ſagte er;„welch ein herrlicher Zufall!“
„Das iſt ein Zufall, mein hochwürdiger Gefährte, den ich Freundſchaft nennen werde,“ erwiederte d'Ar⸗ tagnan.„Ich ſuche Euch, wie ich Euch ſtets ſuchte, ſobald ich Euch ein großes Unternehmen anzubieten oder ein paar freie Stunden zu ſchenken hatte.“
„Ahl wahrhaftig,“ ſagte Aramis, ohne irgend eine Bewegung,„Ihr ſucht mich!“
„Ja wohl, er ſucht Euch, mein lieber Aramis,


