Teil eines Werkes 
11.-14. Bändchen (1848)
Entstehung
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zurückgekehrt und ſchicke ſich an, im vertrauteren Kreiſe minder majeſtätiſch zu erſcheinen, als er vor ſeinen geiſt⸗ lichen Schafen erſchienen war.

Nach einer kleinen Viertelſtunde, welche d'Artag⸗

nan und Porthos damit hinbrachten, daß ſie ſich gegen⸗ ſeitig ins Weiße der Augen ſchauten und ihre Dau⸗ men in den verſchiedenen Evolutionen drehten, welche von Norden nach Süden gehen, öffnete ſich wirklich die Thüre des Saals und man ſah Seine Herrlichkeit in der vollſtändigen kleinen Prälatentracht erſcheinen.

Aramis trug den Kopf hoch, wie ein Mann, der zu befehlen gewohnt iſt, die Robe von veilchenblauem Tuch an der Seite aufgeſchürzt und hielt die Fauſt auf der Hüfte.

8.

Ueberdies hatte er den feinen Schnurrbart und den

Knebelbart aus der Zeit von Ludwig XIII. beibe⸗ halten.

Er ſtrömte bei ſeinem Eintritt den Kerien Wohl⸗ geruch aus, der ſich bei den eleganten Männern und den Frauen der vornehmen Welt nie verändert und mit der Perſon verkörpert zu ſein ſcheint, deren natür⸗ liche Ausdünſtung er geworden iſt.

Nur hatte diesmal das Parfum etwas von der religiöſen Erhabenheit des Weihrauchs behalten. Es berauſchte nicht, es drang durch; es flößte nicht das Verlangen, ſondern die Ehrfurcht ein.

Aramis zögerte nicht einen Augenblick, als er ein⸗ trat; ohne ein Wort zu ſprechen, das, welches es auch ſein mochte, bei einer ſolchen Veranlaſſung kalt geweſen wäre, ging er gerade auf den unter der Tracht von Herrn Agnan ſo gut verkleideten Musketier zu und

ſchloß ihn mit einer Zärtlichkeit in ſeine Arme, die der

Mißtrauiſchſte nicht der Kälte oder der Abſichtlichtei beſchuldigt haben könnte..

D Artagnan umarmte ihn ſeinerſeits mit glei Eifer. 3 Porthos drückte die zarte Hand von Aramis