Teil eines Werkes 
11.-14. Bändchen (1848)
Entstehung
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Nein, ich brauche nichts: ich habe meine Erſpar⸗ niſſe bei Planchet angelegt, der mir den Zins daraus bezahlt.

Eure Erſparniſſe?

Allerdings; warum wollt Ihr, daß ich nicht Er⸗ ſparniſſe gemacht habe, wie ein Anderer, Porthos?

Ich! ich will das nicht; im Gegentheil, ich hegte immer den Verdacht, das heißt, Aramis hegte immer den Verdacht, Ihr habet Erſparniſſe. Doch ſeht, ich miſche mich nicht in häusliche Angelegenheiten; aber ich denke, Erſparniſſe eines Musketiers, das kann nicht ſchwer in die Wage fallen?

Ihr habt Recht, im Verhältniß zu Euch, der Ihr ein Millionär ſeid, Porthos; aber ich will Euch ſelbſt zum Richter machen. Ich hatte einmal fünfundzwanzig tauſend Livres... 3

Das iſt hübſch, ſagte Porthos mit leutſeliger Miene.

Und, fuhr d'Artagnan fort,und ich fügte am 25. des vergangenen Monats zweimal hundert tauſend Livres bei,

Porthos riß die Augen ſo ungeheuer weit auf, daß dieſe den Musketier zu fragen ſchienen:Wo des Teu⸗ fels habt Ihr eine ſolche Summe geſtohlen, theurer Freund?

Zweimal hunderttauſend Livres! rief er endlich.

Ja, die mir mit fünfundzwanzigtauſend, die ich hatte, und mit zwanzigtauſend, die ich bei mir trage, eine Summe von zweimal hundert und fünfzig tauſend Livres voll machen.

Aber ſagt, ſagt, woher kommt dieſes Vermögen?

Ahl ich werde Euch das ſpäter erzählen, theurer Freund; doch da Ihr mir zuvor ſelbſt viele Dinge mit⸗ zutheilen habt, ſtellen wir meine Erzählung in die ihr gebührende Reihenfolge zurück. 3

Bravo! rief Porthos,wir ſind alſo nun Alle

reich; doch was hatte ich Euch denn zu erzählen?