Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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Die Berühmtheit der Inſel ſchrieb ſich nicht von geſtern her; ihr Name, oder vielmehr ihre Bezeichnung ging in das höchſte Alter zurück; die Alten nannten ſie Kalloneſe, zuſammengeſetzt aus zwei Worten, welche ſchöne Inſel bedeuten..

Achtzehnhundert Jahre früher hatte ſie alſo in einem andern Idiom denſelben Namen geführt, den ſie noch führt.

Es war daher an und für ſich ſchon etwas, dieſes Eigenthum des Herrn Oberintendanten, außer ſeiner Lage zehn Meilen von der Küſte von Frankreich, welche dasſelbe ſouverain in ſeiner Meereseinſamkeit machte, wie ein majeſtätiſches Schiff, das die Rheden verachten und ſtolz ſeine Anker mitten im Ocean werfen würde.

D'Artagnan erfuhr dies Alles, ohne daß er im Geringſten den Anſchein hatte, als erkundigte er ſich: er erfuhr auch, das beſte Mittel, Kundſchaft einzuziehen, wäre, wenn er nach la Roche⸗Bernard, einer ziemlich wich⸗ tigen Stadt an der Mündung der Vilaine, ginge.

Vielleicht könnte er ſich dort einſchiffen. Wenn nicht, ſo würde er durch die Salzſümpfe reiten und ſich nach Guérande oder Croiſte begeben, um eine Gelegen⸗ heit zur Ueberfahrt nach Belle⸗Isle abzuwarten. Er

hatte übrigens ſeit ſeinem Abgaug von Chateaubriand

bemerkt, nichts wäre Furet unter dem Antrieb von Herrn Agnan unmöglich, nichts Herrn Agnan unter der Initiative von Furet. 8 4

Er ſchickte ſich alſo an, eine Kriechente und einen Fladen in einem Wirthshauſe von la Roche⸗Bernard zu Nacht zu ſpeiſen, und ließ aus dem Keller, um dieſe zwei bretagniſchen Gerüchte zu befeuchten, einen Aepfel⸗ moſt holen, den er einzig und allein beim Berühren mit

dem Ende der Lippen als noch unendlich mehr bretag⸗ 3

uiſch erkannte.

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