Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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„Rein, aber ich habe meine Haut, dieſe koſtbare Haut von Herrn d'Artagnan, welche ſo viel werth iſt, als alle Häuſer und Schätze der Welt; dieſe Haut, an der mir überaus viel gelegen iſt, weil ſie im Ganzen den Einband eines Körpers bildet, der ein ſehr war⸗ mes Herz enthält, das ſehr zufrieden iſt, daß es ſchlägt und folglich lebt. 1

„Ich wünſche alſo zu leben und lebe wahrhaftig viel beſſer, viel vollſtändiger, ſeitdem ich reich bin. Wer Teufels ſagte, das Geld verderbe das Leben? Es iſt dem bei meiner Seele nicht ſo; mir ſcheint im Ge⸗ gentheil, daß ich nun ein doppeltes Quantum Luft und Sonne aufzehre. Mordiour! wie wird es ſein, wenn ich dieſes Vermögen verdopple und, ſtatt der Gerte, die ich in der Hand halte, je den Marſchallsſtab trage.

„Ich weiß nicht, ob es dann von dieſem Augen⸗ blick an genug Sonne und Luft für mich geben wird.

„Das iſt in der That kein Traum; wer Teufels ſoll ſich dem widerſetzen, daß mich der König zum Her⸗ zog und Marſchall macht, wie ſein Vater, der König Ludwig XIII. Albert von Luynes zum Herzog und Con⸗ netable gemacht hat? Bin ich nicht ebenſo tapfer und noch viel verſtändiger, als dieſer Schwachkopf Vitry?

„Ahl das wird ſich gerade meinem Avancement wi⸗ derſetzen, ich habe zu viel Geiſt.

„Zum Glück, wenn es eine Gerechtigkeit auf dieſer Welt gibt, ſteht Fortuna auf meiner Seite. Sie iſt

mir ſicherlich eine Belohnung für das, was ich für

Anna von Oeſterreich gethan habe, und eine Entſchä⸗ digung für Alles, was dieſe nicht für mich gethan hat, ſchuldig. 4 „3u dieſer Stunde bin ich gut mit einem König, und zwar mit einem König, der ganz das Ausſehen hat, als wollte er regieren.

„Gott erhalte ihn auf dieſem erhabenen Weg! Denn wenn er regieren will, bedarf er meiner, und wenn er meiner bedarf, muß er mir uohl geen was