Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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in der Geſellſchaft von Athos und Aramis viele Stücke von Cicero und Seneca, überſetzt von ihnen und auf den Gebrauch des gemeinen Lebens angewendet, ge⸗ ſammelt. 4

Die Verachtung des Reichthums, welche unſer Gascogner während der fünf und dreißig erſten Jahre ſeines Lebens als einen Glaubensartikel beobachtet hatte, war lange von ihm als der erſte Artikel des Coder der Tapferkeit betrachtet worden.

Art. 1. ſagte er:

„Man iſt tapfer, weil man nichts hat.

„Man hat nichts, weil man den Reichthum verachtet.“

Mit dieſen Grundſätzen, welche, wie geſagt, die fünf und dreißig erſten Jahre ſeines Lebens geleitet hat⸗ ten, war d'Artagnan auch nicht ſobald reich, als er ſich fragen mußte, ob er, trotz ſeines Reichthums, immer noch tapfer ſei.

Hierauf konnte für jeden Andern, als d'Artagnan, das Ereigniß auf der Gréve als Antwort dienen. Viele Gewiſſen hätten ſich damit begnügt, aber d'Artagnan war tapfer genug, um ſich aufrichtig zu fragen, ob er tapfer wäre.

Auf die Worte: 1

„Mir ſcheint, ich habe auf der Grove raſch genug vom Leder gezogen und artig genug eingehauen, um meines Muthes ſicher zu ſein,“ erwiederte d'Artagnan ſich ſelbſt:

„Alles ſchön, Kapitän; das iſt keine Antwort. Ich war an dieſem Tag tapfer, weil man mir mein Haus verbrannte, und es ſind hundert und ſogar tauſend gegen eins zu wetten, daß, wenn die Herren nicht dieſen unglücklichen Gedanken gehabt hätten, ihr Angriffsplan gelungen, oder daß wenigſtens von mir kein Widerſtand entgegengeſtellt worden wäre. 5 4

„Was wird man nun gegen mich verſuchen? Ich habe in der Bretagne kein Haus zum Verbrennen; ich habe keinen Schatz, den man mir rauben könnte.