Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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züge an, ſtieß mit ſeinem Glas an das Glas von Plan⸗ chet und ſagte: 3

„Laß hören, Freund Planchet, laß hören, was Dich mir mitzutheilen ſo viel Anſtrengung koſtet; Mor⸗ dioux! friſch heraus mit der Sprache.“

„Höort alſo,“ erwiederte Planchet,„Ihr kommt mir vor, als ginget Ihr auf irgend ein Unternehmen aus.“

„Ich ſage nicht nein.“

„Ihr hättet alſo einen neuen Gedanken gehabt?“

„Das iſt möglich, Planchet.“

„Es iſt alſo ein neues Kapital zu wagen? Ich betheilige mich mit fünfzigtauſend Livres bei dem Ge⸗ danken, den Ihr ausbeuten wollt.“

Und während Planchet ſo ſprach, rieb er ſeine Hände an einander mit der Raſchheit, welche eine große Freude veranlaßt.

„Planchet, dabei iſt nur ein Unglück,“ ſagte d'Ar⸗ tagnan.

„Welches?“

„Die Idee gehört nicht mir... Ich kann nichts darauf verwenden.“

Dieſe Worte entriſſen dem Herzen von Planchet einen ſchweren Seufzer. Der Geiz iſt ein glühender Rathgeber, er entführt ſeinen Mann, wie Satan Jeſus auf den Berg führte, und wenn er einmal einem Un⸗ glücklichen alle Reiche der Erde gezeigt hat, kann er ſich ruhig niederlegen, da er weiß, daß er ſeinen Gefährten, den Neid, zurückläßt, um das Herz zu packen.

Planchet hatte den leicht erworbenen Reichthum gekoſtet und ſollte in ſeinen Wünſchen nicht mehr ſtille ſtehen; doch da er trotz ſeiner Habgier ein gutes Herz war, da er d'Artagnan anbetete, ſo konnte er nicht um⸗ hin, tauſend Ermahnungen gegen ihn auszuſprechen, von denen die eine immer liebevoller war, als die andere.— 3

Es wäre ihm auch gar nicht⸗unangenehm geweſen,