Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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Das iſt ein langer Weg. D'Artagnan laͤchte alſo lang. 8,gr lachte noch, als er Planchet erblickte, der auch vor der Thüre ſeines Hauſes lachte.

Denn ſeit der Rückkehr ſeines Patrons, ſeit dem Empfang der engliſchen Guineen, brachte Planchet den größten Theil ſeines Lebens damit zu, daß er that, was d'Artagnan nur von der Rue Neuve des Petits⸗Champs bis nach der Rue des Lombards gethan hatte.

„Ihr kommt alſo, mein lieber Herr?“ ſagte Plan⸗ chet zu d'Artagnan.

„Nein, mein Freund,“ erwiederte der Musketier, „ich reiſe ſo ſchnell als möglich ab: nänlich ich ſpeiſe zu Nacht, lege mich zu Bette, ſchlafe fünf Stunden und ſchwinge mich bei Tagesanbruch in Sattel. Hat man meinem Pferd anderthalb Rationen gegeben?“

„Ei! mein lieber Herr, Ihr wißt wohl, daß Euer Pferd der Juwel des Hauſes iſt, daß meine Ladenburſche es den ganzen Tag küſſen und ihm meinen Zucker, meine Haſelnüſſe und meine Zwiebacke zu freſſen geben. Ihr fragt mich, ob es ſeine Ration Hafer bekommen habe? fragt mich vielmehr, ob man ihm nicht zu freſſen gegeben, daß es zehnmal hätte zerberſten ſollen.“

„Gut, Planchet, gut; dann gehe ich zu dem über, was mich betrifft. Das Abendbrod?“

„Es iſt bereit: ein dampfender Braten, weißer Wein, Krebſe und friſche Kirſchen. Das iſt etwas Neues, Herr.“

„Du biſt ein liebenswürdiger Menſch, Planchet; laß uns zu Nacht ſpeiſen, und dann gehe ich zu Bette.“ 2

Während des Abendbrods bemerkte d'Artagnan, daß Planchet ſich häufig die Stirne rieb, als wollte er das Herausgehen eines Gedankens erleichtern, der enge in ſeinem Gehirn eingeſchloſſen. Er ſchaute freundlich dieſen

würdigen Genoſſen ſeiner früheren Kreuz⸗ und Quer⸗

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