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Vorzimmers Alles gehört hatte,„nein, Herr d'Artagnan, kommt im Gegentheil.“
D'Artagnan wiſchte vom Knopf ſeines Degens eine letzte Blutſpur ab, die ihm bei der Unterſuchung ent⸗ gangen war, und kehrte zurück.
Nun ſtand er den drei Männern gegenüber, deren drei Geſichter drei ſehr verſchiedenartige Ausdrücke zeig⸗ ten; bei dem Abbé war es der des Zorns, bei Gour⸗ ville der des Erſtaunens, bei Fouquet der der Nieder⸗ geſchlagenheit.
„Verzeiht, Herr Miniſter,“ ſagte d'Artagnan,„aber meine Zeit iſt gemeſſen, ich muß zur Intendanz gehen, um mich mit Herrn Colbert zu erklären und mein Ouar⸗ tal zu beziehen.“
„Aber, mein Herr, es iſt hier Geld,“ erwiederte Fouquet.
AeArtagnan ſchaute den Oberintendanten erſtaunt an.
„Man hat Euch leichthin geantwortet, mein Herr, ich weiß es und habe es gehört; ein Mann von Eurem Verdienſt müßte Jedermann bekannt ſein.“
D'Artagnan verbeugte ſich.
„Ihr habt eine Anweiſung 2“9 fragte Fouquet.
„Ja, mein Herr.“
„Gebt, ich will ſie Euch ſelbſt ausbezahlen;; kommt.“
Er machte Gourville und dem Abbé ein Zeichen, und dieſe blieben in dem Zimmer, wo ſie waren, in⸗ deß er d'Artagnan in ſein Cabinet führte.
Sobald er hier war, ſagte er:
„Wie viel habt Ihr gut?“
„Ungefähr fünftauſend Livres.“
„Als rückſtändigen Sold?“
„Als Quartal.“
„Ein Quartal von fünftauſend Livres 1“ rief Fou⸗
gquet, indem er einen tiefen Blick auf den Musketier
heftele;„der König gibt Euch alſo jährlich zwanzig⸗ tauſend Livres 14


