Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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„Euer Haus alſo.... es war Euer Haus, das man niederbrennen wollte?“

„Bei Gott!“

„Die Schenke zum Bilde Unſerer Lieben Frau ge⸗ hört Euch?“

„Seit acht Tagen.“

„Ihr ſeid alſo der brave Kapitän, der muthige Degen, der diejenigen, welche das Haus verbrennen wollten, zerſtreut hat.“

„Mein lieber Herr Gourville, ſetzt Euch an meine Stelle; ich bin Agent der öffentlichen Gewalt und Hauseigenthümer. Als Kapitän habe ich die Pflicht, die Befehle des Königs zu vollziehen. Als Eigenthü⸗ mer habe ich das Intereſſe, daß ich mein Haus nicht niederbrennen laſſe. Ich befolgte alſo zugleich die Ge⸗ ſetze meiner Intereſſen und der Pflicht, indem ich die Herren Lyodot und d'Emeris wieder in die Hände der Bogenſchützen brachte.“

„Ihr habt alſo einen Mann aus dem Fenſter ge⸗ worfen?“

„Ich ſelbſt,“ antwortete d'Artagnan beſcheiden.

„Ihr habt Menneville getödtet?“

„Ich habe dieſes Unglück gehabt,“ erwiederte d'Ar⸗ tagnan, indem er ſich verbeugte, wie ein Menſch, den man beglückwünſcht.

„Ihr habt es bewirkt, daß die zwei Verurtheilten gehenkt worden ſind?“

„Statt verbrannt zu werden, ja, mein Herr, und ich rühme mich deſſen. Ich habe dieſe armen Teufel gräßlichen Qualen entriſſen. Begreift Ihr, mein lieber

Herr Gourville, daß man ſie lebendig verbrennen wollte? Das überſteigt jede Einbildungskraft.“

„Geht, mein lieber Herr d'Artagnan, geht,“ ſagte Gouryille, der Fouquet den Anblick eines Mannes er⸗

ſparen wollte, welcher ihm einen ſo tiefen Schmerz ver

unrſacht hatte.

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„Nein,“ ſprach Fouquet, der von der Thüre des

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