Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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zurück, den das Ausſprechen dieſer ungeheuren Summe ganz zittern machte. Fouquet war einige Schritte rückwärts gegangen und ſchwieg. Der König reichte ihm das Papier ebenfalls. Der Oberintendant verweilte nur eine Secunde mit ſeinem hoffärtigen Blick darauf. Dann verbeugte 4 er ſich und ſprach: 1 „Ja, Sire, eine Schenkung, wie ich ſehe,“

von Oeſterreich.. „Wie dies, Madame?“ „Durch einen Beſuch beim Cardinal.“

„Aber ich habe Seine Eminenz erſt vor einer Stunde verlaſſen.“

„Dann ſchreibt, Sire.“ Widerſtreben.

„mir ſcheint, ein Mann, der ein ſolches Geſchenk ge⸗ macht hat, iſt wohl berechtigt, zu erwarten, daß man ihm mit einiger Eile dankt.“ Dann ſich gegen den Oberintendanten umwendend: „Iſt das nicht Eure Anſicht, Herr Fouquet?“ „Das Geſchenk iſt wohl der Mühe werth, ja, Ma⸗ dame,“ erwiederte der Oberintendant mit einem Adel, welcher dem König nicht entging. ℳ „Nehmt es alſo an und dankt,“ ſprach Anna von Oeſterreich. 1 „Was ſagt Herr Fouquet?“ fragte Ludwig XIV. „Seine Majeſtät will meine Anſicht wiſſen?“ u „Dankt, Sir ℳ Anna von Oeſterreich icht an,“ fuhr Fouquet fort. „Warum nicht?“ fragte Anna von Oeſterreich. „Ihr habt es ſelbſt geſagt, Madame,“ erwiederte

„Ihr müßt antworten, mein Sohn,“ rief Anna

„Schreiben!“ rief der junge König mit einem

„Eil mein Sohn,“ ſagte Anna von Oeſterreich,