Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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den des Paradieſes, ſondern einzig und allein an die Schreckniſſe der Hölle denkend, mit Bangigkeiten kämpfte, die ihm klägliche Schreie entriſſen.

Indeß die glühenden Servietten, die örtlichen Heil⸗ mittel und Guénaud, den man zum Cardinal zurückbe⸗ rufen hatte, mit wachſender Thätigkeit arbeiteten, ſann Colbert, ſeinen dicken Kopf in beiden Händen haltend, um das Fieber der vom Gehirn erzeugten Pläne zu überwinden, über den Inhalt der Schenkung nach, die er Mazarin in der erſten Stunde der Ruhe, welche ihm ſein Leiden gönnen würde, ſchreiben laſſen wollte. Es

ſchien, als ob alle dieſe Schreie des Cardinals und alle

dieſe Angriffe des Todes auf den Repräſentanten der Vergangenheit Reizmittel für den Geiſt dieſes Denkers mit den dicken Augenbrauen geweſen wären, der ſich ſchon dem Aufgang der neuen Sonne einer wiedergeborenen Geſellſchaft zuwandte.

Colbert kehrte zu Mazarin zurück, als ſich die Ver⸗

nunft wieder bei dem Kranken eingeſtellt hatte, und be⸗ wog ihn, eine folgender Maßen abgefaßte Schenkung zu dietiren:

„Im Begriff, vor Gott, dem Herrn der Menſchen, zu erſcheinen, bitte ich den König, der mein Herr auf

Erden war, die Güter zurückzunehmen, die mir ſeine Wohlwollen geſchenkt hatte, und die meine Familie in ſo

erhabene Hände übergehen zu ſehen glücklich ſein wird. Die Liſte meiner Güter wird ſich, ſie iſt abgefaßt, auf

das erſte Verlangen Seiner Majeſtät und beim letzten Seufzer ihres ergebenſten Dieners finden.

Jules, Cardinal von Mazarin.“ 3

Der Cardinal terzeichnete ſeufzend; Colbert ver⸗ ſiegelte das Paquet und brachte es ſogleich in den

Louvre, wohin der König zurückgekehrt war.

Dann ging er wieder nach ſeiner Wohnung, ſich

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