Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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habe, ſo braucht Eure Eminenz dem König nur all ihr Geld zu ſchenken, und zwar ſogleich zu ſchenken.“

„Aber warum denn?“ fragte Mazarin ſehr be⸗ gierig.

„Weil der König nicht das Ganze annehmen wird.“

„Ohl ein junger Menſch, der kein Geld hat und von Ehrgeiz zerfreſſen wird!“

„Es mag ſein.“

„Ein junger Menſch, der meinen Tod wünſcht.“

„Monſeigneur...“

„Um zu erben, ja, Colbert, er wünſcht meinen

Tod, um zu erben! Ich Dummkopf! ich würde ihm

zuvorkommen!“

3„Ganz richtig. Wenn die Schenkung in einer ge⸗ wiſſen Form gemacht iſt, wird er ſie ausſchlagen.“ „„Geht doch!“

„Das iſt unleugbar. Ein junger Menſch, der nichts gethan hat, der vor Verlangen, berühmt zu wer⸗ den, allein zu regieren, brennt, wird nichts Gebautes annehmen; er wird ſelbſt bauen wollen. Dieſer Fürſt wird ſich weder mit dem Palais Royal, das ihm Herr von Richelieu vermacht, noch mit dem Palais Mazarin, das Ihr ſo herrlich habt bauen laſſen, noch mit dem von ſeinen Ahnen bewohnten Louvre, noch mit Saint⸗

Germain, wo er geboren worden iſt, begnügen. Alles,

was nicht von ihm herrührt, wird er verachten, das ſage ich zum Voraus.“

„Und Ihr verbürgt Euch dafür, daß, wenn ich dem

König meine vierzig Millionen ſchenke...“

„Sagt Ihr ihm dabei gewiſſe Dinge, ſo verbürge

ich mich dafür, daß er ſie ausſchlägt.“ „Dieſe Dinge... ſind?“

„Ich werde ſie ſchreiben, wenn ſie mir Monſeigneur

dietiren will.“

„Doch welcher Vortheil ſoll daraus für mich er⸗

wachſen?“

—

„Ein ungeheurer. Niemand kann mehr Eure Emi⸗