Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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34 „Es wäͤre möglich.“— „In welchem Fall, Monſeigneur, ich es ſo be⸗ nich

trachte, daß es Euch von dem Theatiner zur Pflicht

gemacht worden iſt...“ nei „Wiederzuerſtatten?“ rief Mazarin ganz erhitzt. Za „Eil ich ſage nicht nein.“ ich „Alles wiederzuerſtatten! Ihr denkt nicht daran... hal Ihr ſprecht wie der Beichtiger.“ der „Einen Theil wiedererſtatten, nämlich Seiner Ma⸗ bis jeſtät ihren Antheil zuſcheiden, und das kann ſeine Ge⸗ Fo fahren haben, Monſeigneur. Eure Eminenz iſt ein zu Ge gewandter Politiker, um nicht zu wiſſen, daß der König aut zu dieſer Stunde keine hundertundfünfzig tauſend Livres in ſeinen Kaſſen beſitzt.“ die „Das iſt nicht meine Sache,“ entgegnete Mazarin d3n

triumphirend,„es iſt die des Herrn Oberintendanten 3 Fouquet, deſſen Rechnungen ich Euch in den letzten kei Monaten insgeſammt zu durchſehen und zu beglaubigen gegeben habe.“

Colbert biß ſich ſchon bei dem Namen Fouquet auß ent die Lippen.

„Seine Majeſtät,“ ſagte er durch die Zähne,„hat 3h kein anderes Geld als das, welches ihr Herr Fouquet) aufhaͤuft; Euer Geld, Monſeigneur, wird ein leckeres Futter für ſie ſein.“ N

„Kurz, ich bin nicht Oberintendant der Finanzen Ma des Königs; ich habe allerdings meine Börſe, ich würde wohl einige Legate für die Wohlfahrt Seiner Majeſtät machen. aber ich kann meine Familie nicht verkürzen.“

„Ein theilweiſes Legat entehrt Euch und beleidigt 8 den König. Ein Theil, Seiner Majeſtät vermacht, iſt das Geſtaͤndniß, daß Euch dieſer Theil Zweifel einge ſlößt hat, als wäre er nicht rechtmäßig erworben.“

„Herr Colbert!...“

„Ich glaubte, Eure Eminenz erwieſe mir die Ehre, mich um einen Rath zu fragen.“ 3