Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1848)
Entstehung
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Was beſiehlt Monſeigneur? Guénaud, man rufe Guénaud, ſagte die Emi⸗ nenz,mir ſcheint, ich ſterbe.

den Befehl zu geben, und der Piqueur, der forteilte, um den Arzt zu holen, kreuzte den Wagen des Königs in der Rue Saint⸗Honoré.

Ill.

GnA na u d.

Der Befehl des Cardinals war dringend: Guénaud ließ nicht auf ſich warten.

Er fand ſeinen Kranken im Bett zurückgeworfen, die Beine aufgeſchwollen, den Magen zuſammengepreßt. Mazarin war von einem heftigen Gichtanfall heimge⸗ ſucht worden. Er litt grauſam und mit der Ungeduld eines Mannes, der nicht an den Widerſtand gewöhnt iſt. Bei der Erſcheinung von Guénaud rief er:

Ahl nun bin ich gerettet.

Guénaud war ein ſehr gelehrter und ſehr umſich⸗ tiger Mann, der nicht der Kritik von Boileau bedurfte, um Ruf zu erlangen. Stand er einer Krankheit gegen⸗ über, und betraf dieſe auch die Perſon des Königs, ſo

zarin nicht, wie es der Miniſter erwartet: Hier iſt der Arzt, fahre hin Krankheit!

Er unterſuchte im Gegentheil die an dem Kranken wahrnehmbaren Symptome ſehr ſorgfältig und mit ern⸗ ſter Miene, und gab dann nur ein:Hoho! von ſich.

Ganz beſtürzt lief Bernouin in das Cabinet, um

ging er ſchonungslos zu Werk. Er antwortete alſo Ma⸗