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der junge Prinz, während er durch das Zimmer ſchritt, um ſich zu ſeinem Wagen zu begeben.„Nein, nie... Wie ſchwer das iſt, fünfzigtauſend Thaler!“
„Aber warum verſchenkt der Herr Cardinal all die⸗
ſes Geld auf einmal?“ fragte ganz leiſe der Herr Prinz den Grafen de la Fere.„Er iſt alſo ſehr krank, dieſer liebe Cardinal?“.
„Ja, gnädigſter Herr, ohne Zweifel ſehr krank; er ſieht auch ſchlecht aus, wie Eure Hoheit wahrnehmen kann.
„Gewiß... doch daran wird er ſterben, hundert und fünfzigtauſend Livres!... Ohl das iſt nicht zu
glauben. Sprecht, Graf, warum dies? findet uns eine
Urſache.“
„Gnädigſter Herr, ich bitte geduldet Euch; ſeht,
der Herr Herzog von Anjou kommt, mit dem Chevalier von Lorraine plaudernd, hierher; ich würde mich nicht wundern, wenn ſie mir die Mühe, indiscret zu ſein, er⸗ ſparten. Hört, was ſie ſagen.“. Der Chevalier ſagte wirklich halblaut zum Prinzen: „Monſeigneur, es geht nicht mit natürlichen Din⸗ gen zu, daß Herr Mazarin Euch ſo viel Geld ſchenkt... Nehmt Euch in Acht, Ihr laßt Goldſtücke fallen, Mon⸗ ſeigneur. Was will der Cardinal von„ daß er ſo großmüthig iſt?“ 4
„Ich ſagte Euch doch,“ flüſterte Athos dem Herrn Prinzen in's Ohr,„hier kommt die Antwort auf Eure Frage.“
„Sprecht, Monſeigneur,“ wiederholte ungeduldig der Chevalier, der, ſeine Taſche abwägend, den Betrag der Summe, die ihm zurückprallend zugefallen war, verdächtig fand.
„Mein lieber Chevalier, ein Hochzeitgeſchenk.“
„Wie, ein Hochzeitgeſchenk!“
„Ah! ja, ich heirathe,“ erwiederte der Herzog von Anjou, ohne zu bemerken, daß er in dieſem Augenblick


