graben hatte, dort zu holen und mit dieſem Gold die Mitwirkung von Monk zu erkaufen.“
„Oho!“ machte Mazarin, wiederbelebt bei dem Wort Million,„aber Neweaſtle war gerade von dieſem Monk beſetzt.“
„Ja, Herr Cardinal, deshalb wagte ich es, die Idee zugleich muthig und ergeben zu nennen. Es war alſo die Aufgabe, wenn Monk die Anerbietungen des Unterhändlers ausſchlug, König Karl II. das Eigen⸗ thum dieſer Million wieder zu verſchaffen, die man der Loyalität von General Monk entreißen mußte... Dies geſchah trotz einiger Schwierigkeiten, der General war loyal und ließ die Million fortnehmen.“
„Mir ſcheint,“ ſagte der König träumeriſch und ſchüchtern,„mir ſcheint, Karl II. hatte während Pinſs Aufenthalts in Paris keine Kenntniß von dieſer
illion.“
„Mir ſcheint,“ fügte der Cardinal höhniſch bei,
„Seine Majeſtät der König von Großbritannien war voll⸗ kommen vom Vorhandenſein dieſer Million unterrichtet, doch Seine Majeſtät zog zwei Millionen einer einzigen vor.“
„Sire,“ erwiederte Athos mit Feſtigkeit,„Seine
Majeſtät König Karl II. war in Frankreich ſo arm, daß er kein Geld mehr hatte, um die Poſt zu neh⸗
men, ſo aller Hoffnungen baar, daß er wiederholt nur an das Sterben dachte. Das Vorhandenſein der Mil⸗ lion in Newcaſtle war ihm ſo unbekannt, daß ohne einen Edelmann, einen Unterthanen Eurer Majeſtät, bei dem dieſe Million moraliſch niedergelegt war, und der das
Geheimniß Karl II. offenbarte, dieſer Prinz noch in
einer grauſamen Vergeſſenheit vegetiren würde.“
„Gehen wir zu der ſinnreichen, ſeltſamen, kühnen.
Idee über,“ ſagte Mazarin, deſſen Scharfſinn einen Schlag ahnte.„Was für eine Idee war dies?“
„Hört... Da Herr Monk allein der Wiederein⸗ etzung des entthronten Koͤnigs ſich entgegenſtellte, ſo kam


