Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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IV.

Worin d'Artagnan Porthos kucht und nur Musqueton ſindet.

Als d'Artagnan ſich überzeugt hatte, daß der Herr Generalvicar d'Herblay abweſend, und daß ſein Freund weder in Melun, noch in der Gegend zu finden war, verließ er Bazin ohne Bedauern, ſchaute das prächtige Schloß Vaux, das in jener Herrlichkeit, die ſein Ruin war, zu glänzen anfing, mit einem mürriſchen Geſichte an, kniff ſich die Lippen wie ein mißtrauiſcher, argwöh⸗ niüſcher Menſch, gab ſeinem Schecken die Sporen und agte: 1 „Immerzu, in Pierrefonds werde ich abermals den beſten Menſchen und die beſte Kaſſe finden. Ich Preuche aber nichts Anderes, da ich einen Gedanken ha e.“— 8.

Wir wollen den Leſer mit den proſaiſchen Vorfäl⸗ len von d'Artagnan verſchonen, der Pierrefonds am Morgen des dritten Tages erreichte. D'Artagnan kam durch Manteuil⸗le⸗Haudouin und Crépy. Von ferne ſah er das Schloß von Louis von Orleans das, Krondo⸗ mäne geworden, unter der Obhut eines alten Haus⸗ meiſters ſtand. Es war eines von den wunderbaren

Herrenhäuſern des Mittelalters mit zwanzig Fuß dicken 1 3

Mauern und hundert Fuß hohen Thürmen. D'Artagnan ritt an ſeinen Mauern hin, maß ſeine 8 Thürme mit den Augen und ſtieg im Thal ab. Aus

der Entfernung überſchaute er das Schloß von Porthos, das am Ufer eines großen Teiches lag und ſich an einen herrlichen Wald anlehnte. Es iſt dasſelbe, das wir