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ich weiß wohl, daß ich Dir gehöre; vergiß nicht, daß Du erſt, wenn ich das Signal gebe, zu ſchlagen haſt. Ich will frei mein Gebet verrichten.““
„Verzeiht,“ ſagte Karl II. erbleichend,„aber Ihr, der Ihr ſo viele Einzelnheiten von dieſem unſeligen Ereigniß wißt, Einzelnheiten, welche, wie Ihr ſo eben ſagtet, Niemand enthüllt worden ſind, wißt Ihr den Namen dieſes hölliſchen Henkers, dieſes Feigen, der ſein Geſicht verbarg, um ungeſtraft einen König zu er⸗ morden?“
Athos erbleichte leicht. 5
„Seinen Namen?“ ſprach er;„ja, ich weiß ihn, doch ich kann ihn nicht ſagen.“
„Und was iſt aus ihm geworden?... denn Nie⸗ mand in England hat ſein Schickſal erfahren.“
„Er iſt geſtorben.“
„Doch nicht in ſeinem Bett geſtorben, nicht eines ſanften, ruhigen Todes, nicht des Todes ehrlicher Leute,?“
„Er iſt eines gewaltſamen Todes geſtorben... in einer ſchrecklichen Nacht, zwiſchen dem Zorn der Men⸗ ſchen und dem Sturm Gottes. Von einem Dolchſtoße durchbohrt, iſt ſein Leib in die Tiefe des Meeres ge⸗ ſunken. Gott vergebe ſeinem Mörder!“
„So gehen wir weiter,“ ſprach König Karl II., da er ſah, daß der Graf nicht mehr ſagen wollte.
„Der König von England, nachdem er, wie ich es erzählt, zu dem verlarvten Henker geſprochen hatte, fügte bei:„„Du wirſt nicht eher ſchlagen, hörſt Du
wohl, als bis ich die Arme ausſtrecke und rufe: Re-
member.!““
„In der That,“ ſagte Karl mit dumpfem Tone, „ich weiß, daß dies das letzte Wort iſt, welches mein unglücklicher Vater geſprochen hat. Doch in welcher Ab⸗ ſicht, für wen?“
„Für den franzöſiſchen Edelmann, der unter ſeinem
Schaſfot ſtand.“
Die drei Musketiere. Bragelonne. n. 2


